US-Finanzriesen Goldman Sachs, Morgan Stanley und Blackrock steigern Gewinne kräftig

US-Banker im Glück: Der neue Goldman Sachs Chef David Solomon hat gut lachen - und seine Kollegen von Morgan Stanley auch

US-Banker im Glück: Der neue Goldman Sachs Chef David Solomon hat gut lachen - und seine Kollegen von Morgan Stanley auch

Foto: Andy Wong/ dpa

Die US-Investmentbank Goldman Sachs  hat im dritten Quartal ihren Gewinn um gut ein Fünftel gesteigert. Wie das Institut am Dienstag in New York mitteilte, stieg das Nettoergebnis binnen Jahresfrist auf 2,52 von 2,13 Milliarden Dollar. Grund für den Ergebnissprung sind einmal mehr das starke Handelsgeschäft und Einnahmen durch Beratungsdienstleistungen und Begleitung von Börsengängen.

Gut lief - ähnlich wie beim Konkurrenten Morgan Stanley - der Aktienhandel, während auch Goldman Sachs die Schwäche im Handel mit Anleihen, Devisen und Rohstoffen zu spüren bekam. Wie alle US-Banken profitierte auch Goldman Sachs von der Anfang des Jahres in Kraft getretenen Steuerreform in den USA, den steigenden Zinsen und der guten Konjunktur.

Auch Morgan Stanley und Blackrock steigern Erträge

Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat unterdessen im dritten Quartal ihren Nettogewinn auf 2,1 von 1,8 Milliarden Dollar gesteigert. Die Erträge wuchsen auf 9,9 von 9,2 Milliarden Dollar. Vorstandschef James Gorman sagte, seinem Institut sei es gelungen, trotz der saisonal üblichen Schwäche im dritten Quartal weiter zuzulegen. Dies demonstriere die Stabilität der Bank und stimme ihn optimistisch für den weiteren Jahresverlauf. Die Bank hatte bereits im Vorquarta ihren Gewinn um rund 40 Prozent gesteigert

Auch der weltgrößte Vermögensverwalter Blackrock legte am Dienstag Geschäftszahlen vor. Blackrock hat im dritten Quartal sein rasantes Wachstum fortgesetzt. Unter dem Strich stieg das verwaltete Vermögen binnen Jahresfrist von 5,98 auf 6,44 Billionen Dollar. Der Quartalsgewinn kletterte dagegen nur leicht auf 1,4 (1,393) Milliarden Dollar.

rei/la/dpa/reuters