Millionen für Sponsoring Deutsche Bank bewirbt sich für Nationalelf

Und die Männer aber auch: DFB-Fußballfrauen im Einsatz für den Sponsor Commerzbank.

Und die Männer aber auch: DFB-Fußballfrauen im Einsatz für den Sponsor Commerzbank.

Foto: Commerzbank

Die Deutsche Bank will mithilfe des Volkssports Fußball ihr Image polieren. Dazu bewirbt sich Deutschlands größtes Geldhaus beim Deutschen Fußball-Bund um den Rang eines so genannten Premiumpartners, wie der "SPIEGEL" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet. Die Frankfurter müssten dafür mindestens einen hohen einstelligen Millionenbetrag überweisen - und dürften im Gegenzug mit der Fußball-Nationalmannschaft der Männer und Frauen werben.

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Mit dem Schritt wendet sich die Bank nach einigem Zaudern der mit Abstand populärsten Sportart in ihrem Heimatmarkt zu. 2014 hatte der damalige Co-Chef Jürgen Fitschen sogar einen Einstieg als Großaktionär bei Borussia Dortmund sondiert und dazu schon Gespräche mit deren Vorstandschef Hans-Joachim Watzke geführt - letztlich aber keine Mehrheit im eigenen Vorstand gefunden.

Mit ihrer Bewerbung tritt die Deutsche Bank gegen ihren deutschen Hauptrivalen Commerzbank an. Deren Vertrag läuft noch bis Ende 2018, die Commerzbanker würden gern verlängern. Allerdings will der DFB nur mit einem Sponsor aus der Finanzbranche zusammenarbeiten.

Hauptsponsor, im Jargon "Generalsponsor", wird der ebenfalls angeschlagene Volkswagen-Konzern. Er löst Mercedes-Benz ab.

soc
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