Europäischer Leitindex Deutsche Bank und Eon vor Rauswurf aus Eurostoxx 50

Kommenden Freitag wird die Deutsche-Börse-Tochter Stoxx Ltd. den europäischen Leitindex Eurostoxx 50 wieder neu aufstellen. Aufsteigen wird wohl der deutsche Anlagenbauer Linde, die spanische Amadeus IT Group und der Luxusgüterhersteller Kering. Ein Rauswurf aus dem Eurostoxx droht dagegen der Deutschen Bank, dem deutschen Energieversorger Eon und dem französische Baustoffhersteller Saint Gobain. Vor allem bei der Deutschen Bank ist die Lage dramatisch: Seit Jahresbeginn hat das Papier im EuroStoxx knapp 37 Prozent eingebüßt.
Deutsche Bank: Auf den Kursrutsch folgt der Rauswurf aus dem EuroStoxx 50

Deutsche Bank: Auf den Kursrutsch folgt der Rauswurf aus dem EuroStoxx 50

Foto: YANN SCHREIBER/ AFP

Der deutsche Gashersteller und Anlagenbauer Linde steht vor der Aufnahme in den EuroStoxx 50 . Die Deutsche Bank (Kurswerte anzeigen) hingegen und der Versorger Eon  werden den Eurozonen-Leitindex wohl im September verlassen müssen.

Mit ihnen wird außerdem wahrscheinlich auch der französische Baustoff-Hersteller Saint Gobain gehen. Der Börsenwert reicht nicht mehr aus. Vor allem der Aktienkurs der Deutschen Bank offenbart ein dramatisches Bild: Allein seit Jahresbeginn hat das Papier im EuroStoxx knapp 37 Prozent eingebüßt. Erst Ende Juni fiel es auf ein Rekordtief von 8,755 Euro.

Mit der spanischen Amadeus IT Group , dem Luxusgüterhersteller Kering und Linde sind laut dem Index-Experten Uwe Streich von der Landesbank Baden-Württemberg derzeit drei Nicht-Mitglieder unter den besten 40 auf der Auswahlliste zum EuroStoxx 50 platziert. Diese werden voraussichtlich die Nachfolger werden und ab Montag, 24. September, im Index vertreten sein.

Der italienischen Großbank Unicredit  dürfte dagegen die Rückkehr nicht gelingen. Die Deutsche-Börse-Tochter Stoxx Ltd. gibt die Änderungen am Freitag, 31. August, nach Börsenschluss bekannt.

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