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Abschied von der Postbank: Gewinner und Verlierer in der Deutschen Bank

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Umbau der Deutschen Bank "Wir rechnen noch mit Einmaleffekten"

Von Torben Schultz

Die Deutsche Bank steht vor einem Umbruch: Das Institut gibt seine Mehrheit an der Postbank ab und geht mit neuer Strategie in die Zukunft. Heute erläuterten die Co-Chefs Jürgen Fitschen und Anshu Jain sowie Finanzchef Stefan Krause strategische Details. Die Pressekonferenz ist inzwischen zu Ende, hiermit beenden wir unseren Liveticker und bedanken uns für Ihr Interesse.

12.15 Uhr: Die Deutsche Bank erwartet noch jahrelange Belastungen durch Rechtsstreitigkeiten. "Dieses und nächstes Jahr rechnen wir mit Einmaleffekten in größerem Maß", sagte Finanzchef Stefan Krause am Montag in Frankfurt. Die Aufseher in Großbritannien und den USA haben die Deutsche Bank vergangene Woche wegen der Zinsmanipulation zu einer Strafe von 2,5 Milliarden Dollar verdonnert. Milliardenschwere Rückstellungen verhagelten der Deutschen Bank erneut die Quartalsbilanz.

Auch die deutsche Finanzaufsicht Bafin prüft die Vorgänge, ihr Abschlussbericht wird allerdings erst im Mai oder Juni erwartet werden. Deutschlands größtes Geldhaus hat wegen der Zinsmanipulation bereits mehrere Händler vor die Tür gesetzt, die US-Behörden haben jedoch sieben weitere Entlassungen gefordert.

Deutsche-Bank-Co-Chef Anshu Jain leitete als Chef der Investmentbank einst die Sparte, in der Händler den Libor manipulierten. "Ich war ihr Anführer - da kann man sich nicht herausreden", sagte Jain am Montag. Er trage somit Verantwortung für das Fehlverhalten und wolle alles tun, damit sich so etwas nicht wiederholen könne. Einen Rücktritt schloss Jain genauso wie sein Kollege Jürgen Fitschen aus.

Mit Blick auf personelle Konsequenzen sagte Fitschen: "Wenn die letzten Berichte vorliegen, werden wir nochmal einen Strich ziehen und uns die Frage stellen, was das möglicherweise für weitere Beteiligten bedeuten kann." Am Aufklärungswillen der Deutschen Bank in der Zinsaffäre hatte es immer wieder Kritik gegeben.

12.08 Uhr: Die Deutsche Bank lässt zunächst offen, wie viele Stellen ihrem Sparkurs zum Opfer fallen werden. "Wir haben noch keine Entscheidungen bezüglich der Personalmaßnahmen getroffen", sagte Co-Chef Jürgen Fitschen am Montag in Frankfurt. Die dafür notwendigen Gespräche mit den Betriebsräten hätten noch nicht begonnen. Ende 2014 zählte der Konzern weltweit gut 98.000 Vollzeitstellen. Beschlossen ist die Trennung von der Postbank mit ihren insgesamt 14.800 Vollzeitkräften. Bis zum Jahr 2017 will die Deutsche Bank zudem 200 ihrer etwa 750 eigenen Filialen schließen.

11.43 Uhr: Deutsche-Bank-Co-Chef Anshu Jain hat sich zu der aktuellen Kursschwäche der Aktie geäußert. "Es ist möglich, dass der Markt mehr Details erwartet hat, was zum Beispiel die Kosteneinsparungen angeht", sagte Jain am Montag in Frankfurt. Zuvor war das Papier um knapp 6 Prozent abgestürzt. Die Bank will weitere Details zur künftigen Strategie erst im Lauf der kommenden 90 Tage vorstellen.

Jain verteidigte die Abspaltung der Postbank und das Festhalten am Modell der Universalbank. "Wir hätten auch Möglichkeit gehabt, uns total aufzuspalten. Wir glauben aber, diese Strategie ist die richtige", so der Bankchef. Außerdem sei "die Strategie nicht darauf ausgerichtet, Applaus am ersten Tag zu generieren".

11.31 Uhr: Die knapp 15.000 Mitarbeiter in den Postbank-Filialen müssen bis Mitte 2017 keine betriebsbedingten Kündigungen befürchten. Die Deutsche-Bank-Tochter einigte sich mit der Gewerkschaft Verdi auf einen Kündigungsschutz bis 30. Juni 2017, teilte die Bank mit. Im Streit darüber war es in den vergangenen Wochen zu Streiks in den Postbank-Filialen und in der Zentrale in Bonn gekommen, die heute in einzelnen Bundesländern bis zu einer Urabstimmung noch anhalten sollen. Die 5600 Beschäftigten in den Postbank-Filialen bekommen zudem rückwirkend zum 1. April 2,1 Prozent mehr Gehalt. Zwölf Monate später werden die Gehälter um weitere 2,0 Prozent erhöht.

11.23 Uhr: Die Deutsche Bank konzentriert sich darauf, nach dem geplanten Squeeze-Out die Postbank im kommenden Jahr zurück an die Börse zu bringen. "Das ist unsere oberste Priorität", sagte Co-Chef Anshu Jain auf der Pressekonferenz in Frankfurt. Sollte ein potenzieller Käufer auf die Deutsche Bank zukommen, sei man jedoch offen für Gespräche.

11.13 Uhr: Schrumpfen und Sparen heißt die neue Devise bei der Deutschen Bank. Die Tochter Postbank soll bis Ende 2016 an die Börse gebracht, das verbleibende "blaue" Filialnetz massiv ausgedünnt und die Investmentbank abgespeckt werden. "Wir bleiben global, aber wir müssen uns auf Länder konzentrieren, die für unsere Kunden die wichtigsten sind", sagte Vorstandschef Anshu Jain auf der Pressekonferenz am Montag. Sein Kollege Jürgen Fitschen erklärte die Abmagerungskur so: "Wir werden nicht mehr versuchen, alles für jeden zu sein."

Deutsche Bank will sich aus bis zu 10 Ländern zurückziehen

10.51 Uhr: Die Deutsche Bank will im Zuge ihres Schrumpfkurses auch im Ausland sparen. Das Institut kündigte am Montag an, sich aus 7 bis 10 Ländern zurückziehen zu wollen. Derzeit ist die Deutsche Bank in 70 Ländern vertreten. In Europa will sich das Institut neben Deutschland auf fünf Märkte konzentrieren, in denen es bereits jetzt über fünf Millionen Kunden hat. Damit dürfte ein Rückzug aus Italien und Spanien vom Tisch sein, wo der deutsche Branchenprimus ein umfangreiches Filialgeschäft betreibt. Welche Länder die Deutschen Bank aufgibt, ließ der Konzern zunächst offen.

Auch zum möglichen Verkauf der Beteiligung an der chinesischen Hua-Xia-Bank wollte sich der Vorstand nicht äußern. Co-Chef Anshu Jain betonte aber, dass der Konzern in China ebenso wie in Indien weiter investieren wolle. Zudem bekannte sich die Bank zu seinem starken Geschäft in den USA trotz des heftigen Gegenwinds der dortigen Aufsichtsbehörden.

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10.44 Uhr: Die Trennung von der Postbank entlastet die Kostenbasis der Deutschen Bank um zusätzliche Milliarden. "Weitere drei Milliarden Euro pro Jahr wollen wir durch die Entkonsolidierung der Postbank, den Verkauf von nicht zum Kerngeschäft gehörenden Aktiva und andere Maßnahmen einsparen", erklärten die beiden Co-Chefs Jürgen Fitschen und Anshu Jain am Montag in Frankfurt.

"In den vergangenen vier Jahren wurde die Postbank immer wertvoller", befand die Doppelspitze. Dennoch sei man zu dem Schluss gekommen, "dass sich die Postbank in Zukunft außerhalb des Deutsche-Bank-Konzerns besser entfalten kann". Erste Schritte der Trennung würden umgehend umgesetzt. So werde die Integration des Privatkundengeschäfts der Postbank und der Deutschen Bank sofort eingestellt. "Wir kehren zu getrennten operativen Strukturen zurück."

10.32 Uhr: In Frankfurt hat die Pressekonferenz der Deutschen Bank begonnen. Die Co-Chefs Anshu Jain und Jürgen Fitschen sowie Finanzchef Stefan Krause erläutern Details zu Zahlen und Strategie.

10.14 Uhr: Analyst Jeremy Sigee von der britischen Investmentbank Barclays bezeichnete die von der Deutschen Bank angestrebte Eigenkapitalrendite von mehr als 10 Prozent als Enttäuschung. Zuvor hätte der Zielkorridor bei 13 bis 15 Prozent gelegen, was aber bereits als unrealistisch angesehen worden sei. Während die Gewinnentwicklung im ersten Quartal stark ausgefallen sei, hätten die Kapitalkennziffern schwach ausgesehen.

10.05 Uhr: Die Aktie der Deutschen Bank baut ihre Verluste aus: Die Aktien verloren in der Spitze 5,8 Prozent auf ein Sechs-Wochen-Tief von 29,75 Euro. Sie waren der mit Abstand schwächste Wert im Dax. "So grandios ist das nicht, was die Deutsche Bank da angekündigt hat. Einige hatten sich noch drastischere Einschnitte erhofft, wie die Abspaltung des gesamten Privatkundengeschäfts", sagte ein Händler. Postbank-Aktien schossen um bis zu knapp 13 Prozent in die Höhe auf 36,51 Euro, den höchsten Stand seit mehr als vier Monaten.

Umbau kostet einmalig 3,7 Milliarden Euro

9.24 Uhr: Mit dem Abbau von Risiken und dem verschärften Sparkurs will die Deutsche Bank ihr Kapitalproblem endgültig in den Griff bekommen. Die für die Aufseher immer wichtiger werdende Verschuldungsquote ("Leverage Ratio") soll mittelfristig deutlich steigen. Der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme soll auf mindestens 5 Prozent klettern. Ende März lag dieser Wert mit 3,4 Prozent deutlich darunter. Die Aufseher verlangen, Anlagen mit immer mehr Eigenkapital zu unterlegen. Bei der harten Kernkapitalquote strebt die Bank rund 11 Prozent an. Kernkapital gilt als Puffer für Krisenzeiten.

"Wir sind zuversichtlich, dass die Deutsche Bank bis 2020 besser kapitalisiert und weniger verschuldet sein wird", erklärten die Co-Chefs Jürgen Fitschen und Anshu Jain. "Sie wird kosteneffizienter und besser finanziert sein, sie wird mehr Wert für ihre Aktionäre schaffen, und sie wird mit stärkeren Systemen und Kontrollen auch besser geführt werden."

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9.14 Uhr: Nachdem sie vorbörslich im Plus rangierten, sind Aktien der Deutschen Bank ans Dax-Ende gestürzt. Die Papiere verloren in einem zunächst festen Marktumfeld gut 3 Prozent.

9.01 Uhr: Die Deutsche Bank rechnet im Fall eines Postbank-Verkaufs "nur beschränkt mit höheren Kosten", sagte Finanzchef Stefan Krause am Montag in einer Analystenkonferenz. Das Geldhaus schließe einen Verkauf an einen Konkurrenten statt eines Börsengangs nicht aus. Die geplante Rückkehr an die Börse bis Ende 2016 sei aber nach derzeitiger Einschätzung "der sicherste Weg", so Krause.

Der Manager stellte klar, dass die Deutsche Bank sich über die Zeit komplett von der Postbank trennen wolle. Eine reine Finanzbeteiligung zu behalten, sei nicht sinnvoll. Beteiligungen an Unternehmen aus der Finanzbranche belasten die Kapitaldecke.

8.53 Uhr: Um die angekündigten Einsparungen zu erreichen, geht die Deutsche Bank von einmaligen Kosten in Höhe von 3,7 Milliarden Euro aus, wie das Geldhaus am Montag mitteilte. Neben dem laufenden Sparprogramm will die Bank bis 2020 jährlich 3,5 Milliarden Euro einsparen. Ein Großteil davon solle über "Effizienzsteigerungen" erreicht werden. Der Rest solle erzielt werden, in dem sich die Bank "aus unprofitablen Geschäften zurückzieht, ihre geografische Präsenz optimiert und ihr Filialnetz reduziert".

8.51 Uhr: Die Deutsche Bank will das Geschäft mit der Finanzierung von Unternehmen ausbauen. Auch in das Handelsgeschäft mit Anleihen und Aktien will die Bank investieren. Ziel sei, im Anleihegeschäft bis 2020 unter den Top drei Banken weltweit und bei den Unternehmensfinanzierungen unter den Top fünf zu bleiben. Im Aktiengeschäft will der Konzern unter die ersten fünf kommen, teilte die Bank mit.

Damit einher gehe, dass an anderer Stelle die Bilanzsumme um 50 bis 70 Milliarden Euro steigen soll, so dass die Investmentbank insgesamt nur um 130 bis 150 Milliarden Euro schrumpft. Derzeit beträgt die Summe der Vermögenswerte in dieser Sparte 900 Milliarden Euro und macht damit fast die Hälfte der gesamten Bank aus.

Deutsche Bank will jährlich 3,5 Milliarden Euro einsparen

8.48 Uhr: Die Deutsche Bank baut auch nach ihrer harten Kursänderung weiter auf ein starkes Investmentbanking. Zwar muss auch dieses schwankungsanfällige Geschäft Federn lassen, allerdings sieht der Konzern hier weiter Wachstumspotenzial, wie Co-Chef Anshu Jain am Montag erläuterte. Brutto soll die Bilanzsumme zwar um 200 Milliarden Euro in diesem Bereich sinken. So will die Bank etwa das Derivategeschäft eindampfen und sich aus Geschäften mit schwachen Gewinnen weiter zurückziehen.

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8.44 Uhr: Die Deutsche Bank will ihre Ausschüttungen an die Aktionäre in den kommenden "drei bis fünf Jahren" auf mindestens 50 Prozent hochschrauben, sagte Finanzchef Stefan Krause am Montag in einer Analystenkonferenz.

8.29 Uhr: Obwohl milliardenschwere Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten der Deutschen Bank in den ersten drei Monaten abermals die Bilanz verhagelt haben, sprach Finanzchef Stefan Krause am Montag von einem "starken Quartal".

8.11 Uhr: Deutschlands größtes Geldhaus bleibt eine Universalbank, sagte Co-Chef Anshu Jain am Montag. "Wir bleiben global, aber fokussieren uns geografisch; und wir bleiben universal, aber vermeiden, alles für jeden sein zu wollen."

8.08 Uhr: Anlegern verspricht die Deutsche Bank, künftig mindestens 50 Prozent in Form von Dividenden und möglicherweise Aktienrückkäufen auszuschütten. Börsianer nahmen die Nachrichten positiv auf. Die Deutsche-Bank-Aktie notierte vorbörslich 2,6 Prozent im Plus.

8.05 Uhr: Die Deutsche Bank will bis zum Jahr 2020 zusätzlich zum laufenden Sparprogramm jährlich 3,5 Milliarden Euro einsparen. Wie das größte deutsche Kreditinstitut am Montag in Frankfurt am Main mitteilte, soll ein Großteil über "Effizienzsteigerungen" erreicht werden. Der Rest solle erzielt werden, in dem sich die Bank "aus unprofitablen Geschäften zurückzieht, ihre geografische Präsenz optimiert und ihr Filialnetz reduziert", erklärte die Deutsche Bank.

"Squeeze-Out" - Deutsche Bank will Kleinaktionäre aus Postbank drängen

7.58 Uhr: Die Deutsche Bank will mehr Geld in den Ausbau digitaler Technologien stecken. In den kommenden drei bis fünf Jahren seien über alle Geschäftsbereiche hinweg zusätzliche Investitionen von bis zu einer Milliarde Euro geplant, teilte Deutschlands größtes Geldhaus mit. Durch computergestützte Beratungskanäle, Automatisierung und die Entwicklung neuer Kundenangebote wolle das Institut neue Ertragsmöglichkeiten generieren.

Alleine im Privat- und Firmenkundengeschäft (PBC), in dem gut ein Viertel aller Filialen geschlossen werden sollen, will die Bank bis 2020 zwischen 400 und 500 Millionen Euro für digitale Technologie in die Hand nehmen. Sie schlägt damit einen ähnlichen Weg ein wie die HypoVereinsbank (HVB). Die Münchener machen die Hälfte ihrer Filialen dicht und hübschen die verbliebenen Niederlassungen auf.

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7.50 Uhr: Die Deutsche Bank will den möglichen Börsengang der Postbank ohne deren verbliebene Kleinaktionäre über die Bühne bringen. Die Kleinaktionäre sollen bis Jahresende über eine Zwangsabfindung aus der Postbank-Aktie gedrängt werden, teilte die Bank mit. Die Deutsche Bank hat das Recht dazu, nachdem sie ihre Beteiligung an der Postbank auf 96,8 von 94,1 Prozent aufgestockt hat. Formal muss eine für August geplante Hauptversammlung über den "Squeeze-Out" beschließen.

Die Rückkehr der Postbank an die Börse ist bis Ende 2016 geplant. In einem ersten Schritt will sich die Deutsche Bank dabei auf eine Position als Minderheitsaktionär zurückziehen, mittelfristig aber ganz aussteigen. Die Deutsche Bank hält sich mit dem vorherigen Börsen-Rückzug aber auch den Verkauf der Postbank an einen Konkurrenten offen, der ohne eine Börsennotiz leichter machbar wäre. Der Kurs der Postbank-Aktie war durch Spekulationen auf eine hohe Abfindung aufgebläht worden.

7.44 Uhr: Die Deutsche Bank passt im Zuge des harten Kurswechsels ihre Gewinnziele an. Der Vorstand hält dauerhaft nur noch eine Rendite auf das Eigenkapital von mehr als zehn Prozent nach Steuern für realistisch, wie der Konzern mitteilte. Als Anshu Jain und Jürgen Fitschen 2012 an die Spitze der Deutschen Bank rückten, hatten sie noch eine Eigenkapitalrendite von zwölf Prozent in Aussicht gestellt. Ursprünglich hatten sie dieses Ziel schon in diesem Jahr erreichen wollen, mussten das aber bereits verschieben.

7.31 Uhr: Die Deutsche Bank will im Rahmen ihrer neuen Strategie das Filialnetz ausdünnen und die Investmentbank schrumpfen. Demnach werden von den derzeit rund 700 "blauen" Niederlassungen bis zum Jahr 2017 bis zu 200 geschlossen, wie das Institut am Montag mitteilte. Die Postbank mit ihren "gelben" Filialen wird ohnehin verkauft, wie seit dem Wochenende klar ist.

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Mit Material von Reuters, AFP dpa-afx