Deutsche Bank Labarge verlässt Aufsichtsrat - Nachfolgerin nominiert

Die Kanadierin Suzanne Labarge legt Ende Juni ihr Amt als Aufseherin der Deutschen Bank nieder. Gerüchte, Labarge gehe im Streit, wies das Institut zurück. Eine Nachfolgerin ist bereits nominiert.

Frankfurt am Main - Im Aufsichtsrat der Deutschen Bank  kommt es zu einem Wechsel - eine Frau geht, eine andere kommt. Die Kanadierin Suzanne Labarge verlässt zum 30. Juni den Aufsichtsrat der Bank. Sie habe bereits bei der Hauptversammlung im vergangenen Jahr angekündigt, dass sie wohl nicht für die volle Amtszeit zur Verfügung stehen werde, teilte eine Sprecherin der Bank mit und bestätigte damit einen Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".

Ihr Amt habe die eigentlich bis 2018 gewählte Labarge nun zum Monatsende niedergelegt. Wie die Zeitung schreibt, widersprach der Konzern Gerüchten, die Kanadierin scheide im Zwist aus.

Labarge war in verschiedenen Positionen bei der Royal Bank of Canada  tätig, unter anderem von 1999 bis 2004 als Stellvertretende Vorsitzende. Seit 2008 saß sie im Aufsichtsrat der Deutschen Bank.

Als Nachfolgerin im Aufsichtsrat habe der Nominierungsausschuss des Aufsichtsrats Louise M. Parent vorgeschlagen, teilte das Unternehmen weiter mit. Die New Yorker Juristin könne die Nachfolge von Labarge frühestens zum 1. Juli antreten, wenn beim Registergericht alle Formalien erledigt seien. Parent war zuletzt für das Kreditkartenunternehmen American Express  tätig.

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Foto: Boris Roessler/ picture alliance / dpa
ts/dpa
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