Nur kleiner Hinweis in Bilanz Aktienbetrug kostet Deutsche Bank fast halbe Milliarde

Erst jetzt stoßen Medien darauf: Die Deutsche Bank hat im vergangenen Jahr 475 Millionen Euro Verlust wegen "externen Betrugs" verbucht - die Bank hält nähere Informationen zurück.
Wo sind die Millionen geblieben? Durch "externen Betrug" ist ein drastisch gestiegener Verlust entstanden

Wo sind die Millionen geblieben? Durch "externen Betrug" ist ein drastisch gestiegener Verlust entstanden

Foto: Boris Roessler/ dpa

Es war nur ein kleiner Hinweis in der Bilanz. Der Öffentlichkeit aber blieb er bislang verborgen - wohl auch, weil Medien ihn bislang nicht entdeckten. Die Deutsche Bank selbst schweigt sich am Montag dazu aus.

Die Rede ist von einem Betrugsfall im Aktienhandel, der die größte deutsche Bank im vergangenen Jahr fast eine halbe Milliarde Euro gekostet hat.

So berichtet jetzt die Nachrichtenagentur Reuters unter Verweis auf den Geschäftsbericht, dass 2015 die Verluste wegen "externen Betrugs" von 20 auf 475 Millionen Euro gestiegen sind.

Der Anstieg sei "durch Rückstellungen im Aktienhandel begründet", heißt es in dem bereits im März veröffentlichten Bericht. Zu Hintergründen und Details wollte sich ein Sprecher der Bank am Montag nicht äußern.

rei/Reuters
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