Samstag, 21. September 2019

200 Millionen Euro im ersten Quartal Deutsche Bank verdient mehr als erwartet

Deutsche Bank: Das Institut konnte durch Einsparungen die Kosten deutlich senken

Das erste Quartal ist für die Deutsche Bank nicht so schlecht gelaufen wie von Analysten befürchtet. Der Gewinn nach Steuern belaufe sich voraussichtlich auf rund 200 Millionen Euro, kündigte der Dax-Konzern am Donnerstag zeitgleich mit dem Abbruch der Fusionsgespräche mit der Commerzbank Börsen-Chart zeigen an.

Ein Jahr zuvor hatte die Bank 120 Millionen Euro verdient. Analysten hatten im Schnitt mit einem Rückgang auf 55 Millionen Euro gerechnet. Die Aktie Börsen-Chart zeigen legte leicht zu.

Dabei federte die Bank einen Einbruch ihrer Einnahmen durch Einsparungen ab. Denn die Erträge sackten den Angaben zufolge im Jahresvergleich von knapp 7 Milliarden auf 6,4 Milliarden Euro ab. Durch das laufende Sparprogramm gingen die bereinigten Kosten der Bank allerdings von 6,35 Milliarden auf voraussichtlich 5,9 Milliarden Euro zurück.


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"Unsere vorläufigen Ergebnisse zeigen die Stärke unseres Kundengeschäfts", sagte Konzernchef Christian Sewing. "Wir sind bei Krediten und Einlagen gewachsen, haben das verwaltete Vermögen wieder steigern können und unsere Marktanteile im Emissions- und Beratungsgeschäft verbessert." Mit Einsparungen habe die Bank niedrigere Erträge weitgehend ausgleichen können. "Wir sind auf einem sehr guten Weg, unser Kostenziel von 21,8 Milliarden Euro für das Jahr 2019 zu erreichen." Das vollständige Zahlenwerk will die Bank am Freitag präsentieren

mg/dpa-afx, rtr

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