Montag, 18. November 2019

Nach Falkenhayns Abgang Neue Doppelspitze im Investmentbanking der Deutschen Bank

Die Türme als Vorbild: Zwei Manager übernehmen die deutsche Investmentbanking-Sparte der Deutschen Bank von Armin von Falkenhayn

Zwei Manager führen ab Juli gemeinsam das deutsche Investmentbanking-Geschäft der Deutschen Bank. manager magazin online hatte zuvor über den Abgang ihres Vorgängers Armin von Falkenhayn berichtet.

Frankfurt am Main - Die Deutsche Bank hat die Aufgaben von Armin von Falkenhayn im Investmentbanking in Deutschland auf zwei Paar Schultern verteilt. Stefan Bender und Jens Hardekopf sollen vom 1. Juli an als "Co-Heads of Corporate Finance Germany" große Firmenkunden im Kapitalmarktgeschäft beraten, wie die Bank am Donnerstag mitteilte.

Beide unterstehen in Deutschland Dirk Schmitz, der das Beratungsgeschäft bei Fusionen und Übernahmen nach dem Abschied von Falkenhayns künftig allein leitet.

Bender arbeitet seit 1997 für die Deutsche Bank, Hardekopf sogar seit mehr als 20 Jahren. International arbeiten die beiden Co-Heads unter anderem unter Karl-Georg Altenburg, der Anfang April von JPMorgan zur Deutschen Bank gestoßen war. Das Bankhaus hatte eigens für ihn eine neue Position geschaffen: Der 50-Jährige ist einer von zwei Chefs des gesamten Kapitalmarktgeschäfts für Europa, den Nahen Osten und Afrika.

Altenburg stand damit in der Hierarchie auch über Armin von Falkenhayn. Am Mittwoch war bekannt geworden, dass dieser die Bank zum Monatsende verlassen wird. Er habe entschieden, "neue Herausforderungen außerhalb der Bank zu verfolgen". Falkenhayn arbeitet seit 25 Jahren für die Deutsche Bank und hatte vor zwei Jahren zusammen mit Schmitz die Leitung des Firmenkunden- und Investmentbanking-Geschäfts in Deutschland übernommen.

ls/reuters

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