Landesbank HSH-Chef von Oesterreich hat Vertragsärger

Die HSH hat derzeit nicht nur Ärger mit umstrittenen Aktiengeschäften. Auch Bankchef Constantin von Oesterreich arbeitet noch immer mit seinem alten Vertrag: Die Nordbank-Kontrolleure verweigern eine Anpassung.
Constantin von Oesterreich: Der Chef der HSH Nordbank arbeitet noch immer mit seinem alten Vertrag als Risiko- und Finanzvorstand

Constantin von Oesterreich: Der Chef der HSH Nordbank arbeitet noch immer mit seinem alten Vertrag als Risiko- und Finanzvorstand

Foto: dpa Picture-Alliance / Christian Charisius/ picture alliance / dpa

Hamburg - Rund ein Jahr nach seinem Amtsantritt als Vorstandschef der HSH Nordbank arbeitet Constantin von Oesterreich nach Informationen von manager magazin noch immer mit seinem alten Vertrag als Risiko- und Finanzvorstand. Das berichtet das manager magazin in seiner neuen Ausgabe, die ab Freitag (20. Dezember) im Handel ist.

Den Vertrag für von Oesterreich hatte der HSH-Aufsichtsrat 2012 um fünf Jahre bis 2017 verlängert - dank der Fürsprache des damaligen Topaufsehers Hilmar Kopper und gegen den Willen vieler Kontrolleure, die von Oesterreich seinerzeit nur drei Jahre zugestehen wollten.

Seither sind alle Versuche von Oesterreichs, den Vertrag seiner neuen Rolle anzupassen, fehlgeschlagen. Am Gehalt würde sich zwar nicht viel ändern. Bei staatlich gestützten Banken erlaubt die EU höchstens 500.000 Euro; auch Boni sind tabu, solange die HSH keine Dividende zahlt. Aber höhere Pensionsgelder wären möglich für von Oesterreich.

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