Hohe Risikovorsorge Euro-Krise zehrt an Bundesbank-Gewinn

Im vergangenen Jahr erzielte die Bundesbank zwar einen hohen dreistelligen Millionengewinn. Doch im Bundeshaushalt war die doppelte Summe eingeplant. Die Risikovorsorge für die Euro-Krise kostete die Bundesbanker viel Geld.
Die Deutsche Bundesbank steckte 2012 wegen der Euro-Krise viel Geld in die Risikovorsorge

Die Deutsche Bundesbank steckte 2012 wegen der Euro-Krise viel Geld in die Risikovorsorge

Foto: DPA

Berlin - Die Bundesbank wird nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" auch in diesem Jahr einen deutlich geringeren Gewinn an die Bundesregierung ausschütten als von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) erwartet.

Die Notenbank werde am Dienstag einen Erlös für 2012 ausweisen, der in etwa auf dem Niveau des vorangegangenen Jahres von 643 Millionen Euro liege, berichtet das Blatt am Montag. Im Bundeshaushalt ist dagegen eine Summe von 1,5 Milliarden Euro eingeplant. Grund für den niedrigen Gewinn sei die hohe Risikovorsorge, die die Bundesbank für Folgen der Euro-Krise getroffen habe, schrieb die Zeitung.

wed/dpa/rtr
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