Mittwoch, 22. Mai 2019

Banco de Valencia Krisenbank entlässt halbe Belegschaft

Stellenkahlschlag: Die übernommene Banco de Valencia will rund 900 Mitarbeitern kündigen, heißt es.

Die Banco de Valencia.wird wohl mehr als die Hälfte ihrer Mitarbeiter entlassen. Doch auch andere Banken setzen Mitarbeiter vor die Tür. In diesem Jahr könnten bis zu 12.000 Banker ihren Job verlieren, fürchten Gewerkschafter.

Madrid - In Spanien setzt die krisengeschüttelte Banco de Valencia nach Gewerkschaftsangaben mehr als die Hälfte ihrer gesamten Belegschaft vor die Tür. Das verstaatlichte Institut werde 890 Mitarbeitern kündigen, teilte die Gewerkschaft UGT mit.

Banco de Valencia lehnte eine Stellungnahme ab. Das Institut war kürzlich vom drittgrößten Geldhaus des Landes La Caixa für den symbolischen Preis von einem Euro gekauft worden.

Die Notübernahme war eine von mehreren, mit der Spaniens Bankenbranche die Krise in den Griff zu bekommen versucht. Gewerkschaften fürchten, dass in diesem Jahr 12.000 spanische Bankangestellte ihren Job verlieren. Die Sparkasse Bankia hatte unlängst angekündigt, im Zuge ihrer Rettung 6000 Arbeitsplätze zu streichen.

rei/rtr

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