Sonntag, 22. September 2019

US-Großbank Goldman Sachs verdient wieder Milliarden

Goldman Sachs-Zentrale in 200 West Street, New York: Höherer Gewinn als erwartet

Die US-Großbank Goldman Sachs hat im dritten Quartal von der Erholung der Finanzmärkte profitiert. Vor allem das Investmentbanking sorgte dafür, dass die Großbank nach einem Verlust im Vorjahr wieder einen Milliardengewinn auswies.

New York - Das Geldhaus wies am Dienstag einen Gewinn von 1,5 Milliarden Dollar oder 2,85 Dollar pro Aktie aus, nachdem ein Jahr zuvor noch ein Verlust von 428 Millionen Dollar in den Büchern stand. Analysten hatten aktuell lediglich mit einem Ergebnis von 2,12 Dollar je Anteilsschein gerechnet.

Die Einahmen stiegen um 133 Prozent auf 8,35 Milliarden Dollar und lagen damit ebenfalls deutlich über den Prognosen der Fachleute, die 7,3 Milliarden Dollar erwartet hatten.

Zu dem Ergebnis trugen vor allem Zuwächse bei Wertpapieranlagen und ein kräftiges Anziehen im Investmentbanking bei, wo die Einnahmen um 49 Prozent stiegen.

Anleger reagierten dennoch verhalten auf die Zahlen. Die Aktie von Goldman Sachs Börsen-Chart zeigen notierte im vorbörslichen US-Handel im Minus, während die Aktie der Deutschen Bank Börsen-Chart zeigen ihre Gewinne von rund 3 Prozent verteidigte.

Goldman erwirtschaftete im dritten Quartal einen Überschuss von 1,51 Milliarden Dollar vor dem Abzug der Vorzugsdividende, wie das Institut am Dienstag mitteilte. Vor einem Jahr war Goldman Sachs Börsen-Chart zeigen angesichts der Zuspitzung der Schuldenkrise in Europa in die roten Zahlen gerutscht. Es war der zweite Quartalsverlust überhaupt in der Geschichte der Bank.

An den vergangenen Tagen hatten bereits die USA-Großbanken JPMorgan , Wells Fargo Börsen-Chart zeigen und Citigroup Börsen-Chart zeigen mit ihren Quartalszahlen positiv überrascht. Die Branche profitiert besonders von der Erholung des US-Häusermarktes.

la/dpa/reuters

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