Wechselkurstricks US-Staatsanwälte verklagen New Yorker Bank

Neuer Ärger im US-Bankensektor: Die Bank of New York Mellon soll ihre Kunden über Jahre beim Geldwechsel abgezockt haben. Jetzt startet die Staatsanwaltschaft eine Milliardenklage gegen das Institut. Das Geldhaus weist den Vorwurf spitz zurück.
Gewechselt: US-Bank of New York Mellon soll getrickst haben

Gewechselt: US-Bank of New York Mellon soll getrickst haben

Foto: Michael Probst/ AP

Albany - Die New Yorker Staatsanwaltschaft hat die Bank of New York Mellon am Dienstag auf zwei Milliarden Dollar verklagt. Diese Summe soll das Finanzinstitut in zehn Jahren durch den Betrug seiner Kunden bei Geldwechselgeschäften eingenommen haben.

Laut Staatsanwaltschaft stellte BNY Mellon die Wechselkurse irreführend dar und gab den Kunden fast immer den schlechtesten Kurs des Tages, statt den besten. Zu den geschädigten Kunden gehören unter anderem Pensionsfonds.

Laut Darstellung der Bank ist die Staatsanwaltschaft übereifrig und hat eine falsche Vorstellung von der Rolle von Depotbanken im internationalen Devisenhandel.

ssu/dapd
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