Wertpapiergeschäfte Auch London untersucht Praktiken der Deutschen Bank

Der Deutschen Bank droht nach der milliardenschweren Klage der US-Aufsichtsbehörde weiterer Ärger, diesmal aus London. Die Aufsichtsbehörde in Großbritannien untersucht laut einem Zeitungsbericht Geschäfte der Bank mit gebündelten Wertpapieren. Auch Goldman Sachs ist betroffen.
Deutsche Bank: Ärger an vielen Fronten

Deutsche Bank: Ärger an vielen Fronten

Foto: dapd

London - Wie die "Financial Times" (Montagausgabe) berichtet, soll die Untersuchung durch das Serious Fraud Office (SFO) zeigen, ob die Deutsche Bank  den Kunden möglicherweise falsche Informationen beim Verkauf von speziellen Produkten geliefert hat. Auch Goldman Sachs und andere Banken seien von der Untersuchung betroffen.

Laut SFO-Direktor Richard Alderman sind die Ermittlungen schwierig, weil die Behörde den Banken die Betrugsabsicht nachweisen muss. Goldman Sachs und die Deutsche Bank lehnten eine Stellungnahme gegenüber der Zeitung ab.

Erst am vergangenen Freitag hatte die US-Aufsichtsbehörde FHFA das Frankfurter Institut wegen Hypotheken-Geschäften verklagt. Die Deutsche Bank muss sich dabei für missglückte Hypotheken-Geschäfte zu Zeiten der Finanzkrise verantworten. Insgesamt hat die Aufsichtsbehörde Klagen gegen 17 Banken eingereicht, darunter auch die Bank of America , die Citigroup , JPMorgan und Goldman Sachs

la/dpa-afx
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