Samstag, 19. Oktober 2019

Verzögerter Verkauf BHF Bank droht Kahlschlag

Zentrale der BHF-BANK in Frankfurt am Main: Beschäftigte in Sorge

Entgegen früheren Erklärungen der Deutschen Bank soll die BHF voraussichtlich nicht als Ganzes verkauft werden. Die LGT ist nur an den Bereichen Private Banking und Vermögensverwaltung interessiert. Für die Beschäftigten der BHF hat dies offenbar erhebliche Konsequenzen.

Hamburg - Der Verkauf der Deutsche-Bank-Tochter BHF Bank an die Liechtensteiner LGT Gruppe droht sich zu verzögern. Die Verhandlungen könnten sich nach Angaben von Beteiligten bis ins zweite Quartal dieses Jahres hinziehen. Das berichtet das aktuelle manager magazin (Erscheinungsdatum: 18. Februar).

Vor allem die Teilung der Bank erweist sich den Angaben zufolge als kompliziert. Entgegen früheren Erklärungen der Deutschen Bank soll die BHF voraussichtlich nicht als Ganzes verkauft werden. Die LGT ist nur an den Bereichen Private Banking und Vermögensverwaltung interessiert. Für die Beschäftigten der BHF hat dies offenbar erhebliche Konsequenzen. Von den momentan gut 1500 Mitarbeitern werden wohl nur noch 600 an Bord sein, wenn die Bank den Besitzer wechselt.

© manager magazin 2011
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung