Bundesbank Weber schweigt

Bundesbank-Chef Axel Weber hat Stellung genommen zu den Spekulationen um seine Person. Er wolle sich nicht äußern, bevor er mit Bundeskanzlerin Merkel gesprochen habe, so Weber auf einer Veranstaltung in Wien.
Will erst mit der Kanzlerin reden: Noch-Bundesbank-Chef Weber

Will erst mit der Kanzlerin reden: Noch-Bundesbank-Chef Weber

Foto: Frank Rumpenhorst/ dpa

Wien - Bundesbank-Chef Axel Weber will sich vor einer Festlegung zu seiner beruflichen Zukunft noch einmal mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) besprechen. Er habe der Kanzlerin zugesichert, dass er sich zu Spekulationen um seine Person "nicht äußern werde, bis wir zu einem erneuten Gespräch zusammentreffen", sagte Weber am Donnerstag in Wien. Er treffe "alle nötigen Entscheidungen in enger Abstimmung" mit Merkel. "Sonst gibt es nichts zu sagen zu diesem Thema", fügte Weber hinzu.

Am Mittwoch waren Gerüchte aufgekommen, wonach Weber auf eine Kandidatur für den Posten des Chefs der Europäischen Zentralbank (EZB) verzichten wolle und stattdessen zur Deutschen Bank wechseln werde. Weder die Bundesbank noch die Deutsche Bank wollten dies kommentieren. Aus Bundesbank-Kreisen hatte es lediglich geheißen, Weber habe in vertraulicher Runde angekündigt, "nicht unbedingt" über das Ende seiner ersten Amtszeit hinaus Bundesbank-Präsident bleiben zu wollen. Die Amtszeit endet am 31. März 2012.

cr/afp
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