Fall Gribkowsky Staatsanwalt verbietet BayernLB eigene Ermittlungen

Die BayernLB soll nach der Verhaftung ihres früheren Risikovorstands Gerhard Gribkowsky zunächst keine eigenen Untersuchungen in dem Fall mehr unternehmen. Dies geschehe, um die laufenden Ermittlungen nicht zu gefährden.
BayernLB in München: "Ermittlungen nicht gefährden"

BayernLB in München: "Ermittlungen nicht gefährden"

Foto: dapd

München -Die Staatsanwaltschaft München habe die Landesbank aufgefordert, "auf jegliche eigene Ermittlungstätigkeiten bis auf weiteres zu verzichten", sagte ein Sprecher der Bank am Mittwoch in München. Die Ermittler hätte darüber auch das bayerische Finanzministerium informiert.

Dies geschehe, um die laufenden Ermittlungen der Staatsanwaltschaft nicht zu gefährden, habe die Behörde als Grund für die Forderung genannt.

Gribkowsky war am Mittwoch verhaftet worden. Der 2008 bei der Landesbank gefeuerte Manager war wegen der ungeklärten Herkunft eines 50-Millionen-Dollar-Vermögens in das Visier der Staatsanwaltschaft geraten. Das Geld stamme nach ersten Ermittlungen aus einem Geschäft mit Anteilen an der Formel 1, teilte die Behörde mit.

Aus der Politik war die BayernLB seither mehrfach zu eigenen Untersuchungen gedrängt worden.

la/dpa-afx

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