Verlag plant Zukäufe Axel Springer prüft Beteiligung an US-Plattform Politico

Mithilfe des Finanzinvestors KKR will der Berliner Verlag sein Wachstum über Zukäufe beschleunigen. Nun prüft Springer den Einstieg bei der US-Plattform Politico, an deren europäischer Ausgabe man bereits beteiligt ist.
Mit KKR-Hilfe auf Einkaufstour: Der Axel Springer Verlag in Berlin

Mit KKR-Hilfe auf Einkaufstour: Der Axel Springer Verlag in Berlin

Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/ picture-alliance/ dpa

Der Medienkonzern Axel Springer ist einem Medienbericht zufolge an der US-Politikplattform Politico interessiert. Die Berliner seien in Gesprächen über eine Beteiligung bis hin zu einer vollständigen Übernahme, berichtete das "Wall Street Journal". Die Verhandlungen seien noch nicht abgeschlossen.

Springer erklärte dazu am Dienstag, man kommentiere Gerüchte und Spekulationen grundsätzlich nicht. Springer betreibt mit Politico seit 2015 in einem Gemeinschaftsunternehmen die Medienplattform Politico Europe, die ihren Hauptsitz in Brüssel hat. Mit zweistelligen Wachstum pro Jahr erreichte Politico Europe nach Konzernangaben innerhalb der ersten vier Jahre die Profitabilität.

Politico wurde 2007 gegründet und hat inzwischen mehr als 700 Beschäftigte in den USA und Europa. Für den "Bild" und Welt"-Herausgeber Springer sind die USA neben Deutschland und Polen Kernmarkt für neue Investitionen. Seit dem Einstieg des US-Finanzinvestors KKR peilen die Berliner verstärkt Wachstum auch über Zukäufe an. Die Corona-Krise hatte den Konzern hierbei allerdings gebremst.

la/dpa-afx
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