Freitag, 24. Mai 2019

Fahrdienstvermittler im Faktencheck Wie Uber, Gett & Co. die Mobilität revolutionieren wollen 

7. Teil: Juno - Fahrerliebling im Stealth-Modus

Geriert sich als Fahrerliebling: Das US-Start-up Juno
Juno / Facebook
Geriert sich als Fahrerliebling: Das US-Start-up Juno

Ein weiterer Uber-Angreifer, der sich bislang allerdings noch im Stealth-Modus befindet, ist das Start-up Juno. Dahinter steht mit Gründer Talmon Marco ein erfahrener Tech-Unternehmer, der bereits erfolgreich Firmen gegründet und wieder verkauft hat.

Im Kampf mit Wettbewerber Uber versucht Juno mit Fahrerfreundlichkeit zu punkten, will sich beispielsweise seine Vermittlungsdienste statt mit bis zu 30 Prozent wie Uber nur mit 10 Prozent des Fahrpreises vergüten lassen.

Zudem sollen die Fahrer sollen auch direkt am Unternehmen beteiligt werden. 50 Prozent der Gründeraktien sollen für die Fahrer reserviert sein, kündigt das Unternehmen, das angeblich bereits Räume im World Trade Center One angemietet hat, auf seiner Internetseite an. Ein Anteil, der im Laufe der weiteren Finanzierung allerdings massiv verwässert werden dürfte.

Wann genau Juno zunächst in New York an den Start gehen wird, ist noch unklar. Ebenso die genaue Finanzierung: Angeblich soll es aktuelle Gespräche über eine 30-Millionen-Euro schwere Finanzierungsrunde geben.

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