Mittwoch, 13. November 2019

Fahrdienstvermittler im Faktencheck Wie Uber, Gett & Co. die Mobilität revolutionieren wollen 

5. Teil: Gett - Volkswagens Wette

Gett: bei dem amerikanisch-.israelischen Start-up ist seit kurzem Volkswagen als Investor an Bord

Die in Deutschland erst mit dem Einstieg von VW ins Licht der Öffentlichkeit gelangte Ridesharing-App Gett ist eine der ältesten Apps auf dem Markt. Wie sein Gegenspieler Uber vermittelt das Unternehmen Fahrtdienstleistungen in Städten - und ist nach eigenen Angaben mittlerweile in 60 Städten präsent, beschäftigt rund 700 Mitarbeiter und erzielte zuletzt einen Jahresumsatz von 500 Millionen Dollar.

Anders als sein Konkurrent Uber arbeitet Gett aber nur mit klassischen, lizensierten Taxifahrern zusammen - und nicht mit freiberuflichen Nebenerwerbs-Fahrern wie Uber. Gett setzt zudem sehr stark auf Geschäftskunden, auf die mittlerweile rund ein Drittel aller Fahrten entfallen sollen. Anders als bei Uber sind die Preise bei Gett nicht dynamsich sondern fix. In einigen Metropolen bietet das Start-up sogar Fixpreise für bestimmte Strecken an.

Auch wenn Gett längst nicht so laut auftritt wie Uber. Ein Anfänger im Digitalbusiness ist Gründer Shahar Waiser keineswegs. Der Vorstandschef hat vor dem Taxidienst schon mehrere IT-Unternehmen gegründet und erfolgreich verkauft. Zu den Gett-Investoren der ersten Stunde zählt auch der US-Milliardär Leo Blavatnik.

© manager magazin 2016
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung