Tesla greift offenbar durch Wasserrechnungen nicht bezahlt - Job weg

Einen Tag lang konnte auf der Tesla-Baustelle in Grünheide nicht gearbeitet werden, weil das Wasser wegen unbezahlter Rechnungen abgestellt worden war. Zufall oder nicht: Nur wenige Tage später muss der Projektleiter gehen.
Tesla-Chef Elon Musk bei einem Besuch der Baustelle in Grünheide im September.

Tesla-Chef Elon Musk bei einem Besuch der Baustelle in Grünheide im September.

Foto: ODD ANDERSEN / AFP

Die Sache hatte in den Medien die Runde gemacht: Weil der Autobauer Tesla für seine Fabrikbaustelle in Grünheide bei Berlin seine Wasserrechnungen nicht bezahlt hatte, hatte ihm der zuständige Wasserverband Strausberg-Erkner kurzerhand den Hahn zugedreht: Ohne Wasser konnte einen Tag lang auf der Baustelle nicht gearbeitet werden.

Für einen Verantwortlichen hat das nun offensichtlich Konsequenzen: Wie der Sender RBB berichtet, hat Tesla den Projektleiter für die Baustelle der geplanten Gigafactory in Grünheide entlassen. Die Gründe seien unklar, eine Sprecherin des Unternehmens wollte am Donnerstag gegenüber dem Sender Berlin-Brandenburg keine näheren Angaben machen.

Branchenkenner gingen laut RBB aber davon aus, dass die Entscheidung mit den nicht bezahlten Wasserrechnungen auf der Baustelle in Verbindung stehen könnten.

Die Produktion in Grünheide soll bereits im Juli 2021 starten; jährlich sollen dort bis zu 500.000 Elektroautos vom Band laufen.

cr/afp
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