Dienstag, 23. April 2019

Kampf um die Vormacht im Auto-Cockpit Samsung greift Apple an - und Daimler und BMW gleich mit

Künftig auch ein Samsung-Geschäft: Pupillen-basiertes Fahrerüberwachungssystem von Harmann

2. Teil: Der Kampf ums Cockpit - Samsung wittert Milliarden-Business

Denn neben klassischen Autokonzernen wie Daimler, BMW oder Audi - mit Mercedes me, BMW Connect oder myAudi - versuchen längst auch Tech-Riesen wie Google Börsen-Chart zeigen und Apple Börsen-Chart zeigen mit Systemen wie Carplay oder Android Auto die Vormacht im Cockpit zu übernehmen. Ein Geschäft, von dem sich die Techkonzerne beträchtliche Einnahmen erhoffen und das Samsung Börsen-Chart zeigen bis 2025 auf einen Wert von rund 100 Milliarden US-Dollar taxiert.

Schließlich dürften sich insbesondere durch die Entwicklung selbstfahrender Autos künftig eine Vielzahl neuer Nutzungsmöglichkeiten entwickeln, die über klassische Features wie Sicherheit, Navigation und Wartung weit hinausgehen. Und in der auch Samsung mit seinem erst kürzlich angekündigten virtuellen Assistenten und einem umfangreichen Unterhaltungsangebot zu punkten hofft.

"Das Auto wird Teil des Smartphone-Ökosystems"

"Das Auto wird Teil des Smartphone-Ökosystems, nicht umgekehrt", fasste es kürzlich der Strategieberater Berylls in seinem "Car Connectivity Compass 2016" zusammen. Und auch Experten der Autobranche gehen mittlerweile davon aus, dass sich mit der Konnektivität in Autos womöglich künftig deutlich mehr Geld verdienen lassen wird als mit dem reinen Bau von Autos selber.

Und genau da will Samsung mitspielen - auch wenn Harman laut der offiziellen Mitteilung auch künftig unabhängig von den Koreanern seine Geschäfte betreiben will. Und Samsung auch die Synergien für sein Audio-Geschäft betont.

Es ist nicht der erste Schritt von Samsung ins Autogeschäft. Die Koreaner stellen bereits Batterien für Elektroautos her, eine Tochter fertigt Sensoren und Auto-Kameras. Und vor einigen Monaten kaufte Samsung für rund eine halbe Milliarde Dollar auch noch einen rund zwei prozentigen Anteil am chinesischen Autobauer BYD.

Ein Vorstoß ins Mobilitätsgeschäft, den die Übernahme von Harman nun abrunden soll.

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