VW-Chef will bleiben - Videobotschaft an Kunden und Mitarbeiter Winterkorn sieht "schlimme Fehler einiger weniger"

VW-Chef Winterkorn: "Es tut mir unendlich leid, dass wir dieses Vertrauen enttäuscht haben. Ich entschuldige mich in aller Form bei unseren Kunden, bei den Behörden und der gesamten Öffentlichkeit für das Fehlverhalten"

VW-Chef Winterkorn: "Es tut mir unendlich leid, dass wir dieses Vertrauen enttäuscht haben. Ich entschuldige mich in aller Form bei unseren Kunden, bei den Behörden und der gesamten Öffentlichkeit für das Fehlverhalten"

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Martin Winterkorn: "Qualität ist bei Volkswagen Chefsache"

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19 Uhr: Das Versprechen von VW-Chef Martin Winterkorn, die Abgas-Affäre aufzuklären und aufzuarbeiten, hat den Kurssturz der VW-Aktie am Dienstag nicht bremsen können. Im Gegenteil: Nachdem der Konzern am Mittag eine Gewinnwarnung herausgegeben und eingeräumt hatte, dass bis zu 11 Millionen Fahrzeuge betroffen sein könnten, hatte die im Dax notierte VW-Vorzugsaktie ihre Verluste den zweiten Tag in Folge auf rund 20 Prozent ausgeweitet. Zum Handelsschluss auf Xetra notierten die Papiere des Wolfsburger Autobauers 19,8 Prozent tiefer bei 106,00 Euro - das ist der niedrigste Stand seit vier Jahren. Seit Montag hat die Volkswagen AG  mehr als ein Drittel ihres Börsenwertes verloren. Seit Juli beträgt das Minus mehr als 50 Prozent.

16.15 Uhr: Volkswagen-Chef Martin Winterkorn will seinen Posten an der Konzernspitze trotz der massiven Kritik wegen der Abgas-Affäre nicht aufgeben. Es wäre falsch, "wenn wegen der schlimmen Fehler einiger weniger die harte und ehrliche Arbeit von 600.000 Menschen unter Generalverdacht gerät", sagte Winterkorn am Dienstag in einem von Volkswagen veröffentlichten Video-Statement . "Das hat unsere Mannschaft nicht verdient. Auch deshalb bitten wir, bitte ich, um Ihr Vertrauen auf unserem weiteren Weg", sagte er an die Adresse von Kunden, Behörden und Öffentlichkeit.

"Wir klären das auf", betonte der 68-Jährige. In dem Video-Auftritt versprach Winterkorn rasche Aufklärung und Wiedergutmachung. Er meinte: "Die Unregelmäßigkeiten bei Dieselmotoren unseres Konzerns widersprechen allem, für was Volkswagen steht. Auch ich habe zum jetzigen Zeitpunkt nicht die Antworten auf alle Fragen." Der 68-Jährige betonte: "Es tut mir unendlich leid, dass wir dieses Vertrauen enttäuscht haben. Ich entschuldige mich in aller Form bei unseren Kunden, bei den Behörden und der gesamten Öffentlichkeit für das Fehlverhalten."

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Winterkorns neue Feinde: Das sind die Leute, die von VW die Milliarden fordern werden

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14.45 Uhr: Je höher die Wogen in der VW-Abgasaffäre schlagen, desto prominenter werden die Kommentatoren, die sich in Sachen VW zu Wort melden. Nach Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt hat sich nun auch Kanzlerin Angela Merkel zu Wort gemeldet - ein Zeichen, dass dem Skandal um den Autobauer nun auch nationale Bedeutung zukommt und es in der Eskalations-Skala nur noch wenig Steigerungsmöglichkeiten gibt. Merkel hielt sich Bewertungen zurück und sprach sich angesichts der "schwierigen Lage" für "volle Transparenz" aus. "Ich hoffe, dass möglichst schnell die Fakten auch auf den Tisch kommen." Es sei richtig, dass Bundesverkehrsminister Dobrindt zusammen mit dem Kraftfahrzeugbundesamt die notwendigen Gespräche führe und weitere Untersuchungen angeordnet habe.

14.05 Uhr: Das Dementi folgt prompt. Schroff und kurz. Volkswagen weist den "Tagesspiegel"-Bericht über die bevorstehende Ablösung Winterkorns als "Schwachsinn" zurück. Mehr sagt der Sprecher nicht. Offenbar liegen die Nerven in der Konzernkommunikation blank.

Martin Winterkorn (l.) mit Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (M.) und Wolfgang Porsche - beide Mitglieder des Aufsichtsrats

Martin Winterkorn (l.) mit Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (M.) und Wolfgang Porsche - beide Mitglieder des Aufsichtsrats

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13.46 Uhr: VW-Chef Martin Winterkorn steht unter enormen Druck, und noch hat er gegenüber dem Aufsichtsrat nicht Rede und Antwort gestanden. Das soll eigentlich am Freitag geschehen. Jetzt will der Berliner "Tagesspiegel " aus Kreisen des Aufsichtsrats erfahren haben, Winterkorn solle angeblich diesen Freitag als Volkswagen-Chef abgelöst werden. Der Manager habe nach dem Diesel-Abgasbetrug in den USA nicht mehr das Vertrauen des Kontrollgremiums. Nachfolger des 68-Jährigen solle den Kreisen zufolge Porsche-Chef Matthias Müller (59) werden. Das mächtige Präsidium des VW-Aufsichtsrates trifft sich bereits am morgigen Mittwoch.

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Bittere Erfahrungen von Daimler und anderen: Was Volkswagen in den USA noch droht

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13.34 Uhr: Der amtierende Wirtschaftsminister des VW-Großaktionärs Niedersachen, Olaf Lies, hält sich mit guten Ratschlägen für den Aufsichtsrat hinsichtlich der Person Winterkorn noch zurück (siehe 7.44 Uhr) . Verständlich: Sitzt Lies doch selbst in dem VW-Kontrollgremium. Sein Vorgänger Jörg Bode (FDP) fordert aber, Winterkorns Vertrag vorerst nicht verlängern. "Solange nicht lückenlos aufgeklärt ist, wer im Konzern von den Manipulationen wusste und vom wem sie angeordnet wurden, sollte hier keine Entscheidung gefällt werden", sagt Bode, der selbst von 2009 bis 2013 Mitglied des VW-Aufsichtsrates war.

13.23 Uhr: Analysten verlieren das Vertrauen in die VW-Aktie - trotz des dramatischen Kurssturzes in den vergangenen Tagen. Das Analysehaus Kepler Cheuvreux setzt in einer aktuellen Analyse das Kursziel auf 89 Euro - das wären noch mal gut 10 Prozent weniger als nach derzeitigem Stand.

13.11 Uhr: Die Abgas-Affäre von VW ruft auch die EU-Kommission auf den Plan. Man sei mit dem Wolfsburger Autobauer ebenso in Kontakt wie mit Behörden in den USA, sagte eine Sprecherin. Es sei aber zu früh, um Schlüsse zu ziehen. Zunächst gehe es darum, die Fakten zu klären.

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Dirty Diesel: Acht Gründe, warum der Abgasskandal eine Katastrophe für VW ist

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13.00 Uhr: Die Abgas-Affäre für Volkswagen zieht immer weitere Kreise. Italien werde eigene Ermittlungen gegen den Wolfsburger Autokonzern einleiten, teilte das Verkehrsministerium in Rom am Dienstag mit. Man wolle herausfinden, ob das Unternehmen wie in den USA auch in Europa bei Emissionsüberprüfungen die Dieselabgaswerte manipuliert habe. Es sei ein entsprechendes Schreiben mit Fragen an Volkswagen geschickt worden. In den USA laufen bereits strafrechtliche Ermittlungen gegen VW.

12.33 Uhr: Man muss sich die Zahlen mal einen Moment durch den Kopf gehen lassen: Die theoretische Höchststrafe für den Abgasskandal beziffern Experten auf 18 Milliarden Dollar in den USA. Seit Bekanntwerden des Abgas-Skandals aber hat die VW-Aktie rund 27 Milliarden Euro an Börsenwert eingebüßt. Dies entspricht in etwa der gesamten Marktkapitalisierung der Münchener Rück, des weltgrößten Rückversicherers.

12.30 Uhr: Für die Volkswagen-Aktie  gibt es kein Halten mehr. Die im Dax notierten Vorzüge bauen ihren Verlust auf aktuell 22 Prozent aus. VW unter 100 Euro? Vor ein paar Wochen hätte das jeder für einen schlechten Witz gehalten, zumal die Aktie im Juli noch bei 220 Euro notierte. Jetzt aber nähert sich das Papier bedenklich nahe dieser psychologisch wichtigen Marke von 100 Euro. Es sehr wahrscheinlich, dass jetzt auch viele Hedgefonds ihr Spiel mit der Aktie treiben.

12.09 Uhr: Die Aktie von Volkswagen  baut nach der Gewinnwarnung ihre Verluste auf 20 Prozent aus. Der Dax fällt zugleich unter sein Sechs-Monats-Tief von Ende August. Ein Grund wird sein, dass die Originalmitteilung, aktuell mehr Fragen aufwirft als Antworten gibt. So heißt es: "Die aktuell in der Europäischen Union angebotenen Neuwagen mit Dieselantrieb EU 6 aus dem Volkswagen Konzern erfüllen die gesetzlichen Anforderungen und Umweltnormen." Zugleich aber schreibt der Konzern, dass die betreffende Steuerungssoftware auch in anderen Dieselfahrzeugen vorhanden sei. "Bei der Mehrheit dieser Motoren hat die Software keinerlei Auswirkungen", heißt es sogleich beschwichtigend. Dann aber führt Volkswagen an, dass weltweit bei rund 11 Millionen Fahrzeugen "eine auffällige Abweichung zwischen Prüfstandswerten und realem Fahrbetrieb festgestellt" worden sei.

11.40 Uhr: Jetzt kommt es dicke für die VW-Aktionäre: Volkswagen  gibt in diesem Moment eine Gewinnwarnung heraus. In der Originalmitteilung heißt es wörtlich: "Zur Abdeckung notwendiger Service-Maßnahmen und weiterer Anstrengungen, um das Vertrauen unserer Kunden zurück zu gewinnen, beabsichtigt Volkswagen, im 3. Quartal des laufenden Geschäftsjahres rund 6,5 Milliarden Euro ergebniswirksam zurückzustellen. Aufgrund der laufenden Untersuchungen unterliegt der angenommene Betrag Einschätzungsrisiken. Die Ergebnisziele des Konzerns für das Jahr 2015 werden dementsprechend angepasst." Die Aktie von Volkswagen  baut ihre Verluste auf mehr als 7 Prozent aus.

11.04 Uhr: Nach Südkorea gestern fordert heute auch Australien Klarheit von Volkswagen. VW müsse klären, ob betroffene Modelle auch in Australien verkauft worden seien, hieß es nach Regierungsangaben vom Dienstag.

10.50 Uhr: Bosch hat die Technik zur Abgasnachbehandlung der vom Abgasskandal betroffenen VW-Modelle geliefert. "Wir fertigen die Komponenten nach Spezifikation von Volkswagen", sagt ein Sprecher und weist eine mögliche Mitschuld an dem Skandal gleich weit von sich: "Die Verantwortung für Applikation und Integration der Komponenten liegt bei VW." Aus den Unterlagen der US-Umweltbehörde EPA geht hervor, dass der Wolfsburger Konzern selbst die Software zur Manipulation der Abgasnachbehandlung programmiert hat.

Volkswagen wird Thema im US-Kongress

Volkswagen wird Thema im US-Kongress

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10.15 Uhr: Die Aktie von Volkswagen  setzt ihren Kursrutsch fort und verliert am Dienstag weitere 5 Prozent an Wert. Bereits am Vortag hatte die Aktie um 18 Prozent nachgegeben. Der Abgasskandal wird auch für die anderen deutschen Autohersteller BMW und Daimler an der Börse immer mehr zu Belastung : Beobachter sprechen von einem "Libor Moment" für die deutsche Autoindustrie. Die Papiere verlieren zwischen 3 und 4 Prozent an Wert.

9.00 Uhr: Der VW-Abgas-Skandal erreicht jetzt auch den US-Kongress: Ein Ausschuss des Kongresses werde das Thema aufgreifen, kündigten die US-Politiker Fred Upton (Energie- und Handelsausschuss des Repräsentantenhauses) und Tim Murphy (Unterausschuss) an. In den kommenden Wochen wird danach eine Anhörung zu den Vorwürfen der US-Umweltbehörde EPA angesetzt. "Das amerikanische Volk verdient Antworten und Zusicherungen, dass dies nicht wieder passiert", heißt es in der Erklärung der beiden US-Kongressmitglieder.

Forscher sieht durch VW "Made in Germany" in Gefahr

Nicht zuletzt Volkswagen gilt als Aushängeschild für deutsche Wertarbeit, mit der deutsche Produkte über Jahrzehnte und auch jetzt noch im Ausland punkten. Diesen Nimbus "Made in Germany" und damit auch die deutsche Exportwirtschaft sehen Wirtschaftsforscher durch den VW-Abgasskandal jetzt gefährdet

Nicht zuletzt Volkswagen gilt als Aushängeschild für deutsche Wertarbeit, mit der deutsche Produkte über Jahrzehnte und auch jetzt noch im Ausland punkten. Diesen Nimbus "Made in Germany" und damit auch die deutsche Exportwirtschaft sehen Wirtschaftsforscher durch den VW-Abgasskandal jetzt gefährdet

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Niedersachsens Wirtschaftsminister Lies fordert aus dem VW-Skandal personelle Konsequenzen

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8.40 Uhr: Die Abgas-Affäre bei VW könnte noch sehr viel größere Kreise ziehen und der deutschen Wirtschaft insgesamt schaden. So warnt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) vor einem Jobabbau. "Der Imageschaden wird VW nicht nur in den USA, sondern auch global teuer zu stehen kommen", sagte DIW-Präsident Marcel Fratzscher der "Bild". "Damit werden auch Jobs bei VW und vielen Zulieferern in Deutschland gefährdet sein." Die möglichen Strafzahlungen für VW seien "noch das geringste der Probleme". Fratzscher warnte, darüber hinaus könnten "auch andere deutsche Exporteure Schaden nehmen, denn VW war bisher ein Aushängeschild für Produkte "Made in Germany". Es müsse nun dringend "um Schadensbegrenzung für VW und für deutsche Exporteure allgemein gehen".

7.44 Uhr: Der VW-Aufsichtsrat wird erst am Freitag über den Abgas-Skandal des Konzerns beraten. Doch der öffentliche und interne Druck ist offenbar so groß, dass einzelne Mitglieder des Gremiums wie Olaf Lies schon jetzt personelle Konsequenzen als gesichert ankündigen. "Wir werden jetzt, glaube ich, in den nächsten Tagen und Wochen ... die Details erfahren, wer: wann, wo welche Entscheidungen getroffen hat, wer dafür verantwortlich ist", sagte der niedersächsische Wirtschaftsminister dem Deutschlandfunk. "Und ich bin mir sicher, daraus wird es dann am Ende auch personelle Konsequenzen geben." Einen Rücktritt von Vorstandschef Martin Winterkorn forderte Lies nicht.

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Bittere Erfahrungen von Daimler und anderen: Was Volkswagen in den USA noch droht

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7.21 Uhr: Noch betrifft der Abgasskandal nur die USA - nach Einschätzung des Auto Club Europa (ACE) könnte sich dies aber ändern. "Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Hersteller auch hierzulande spezielle Software nur für die Abgastests einsetzen, um die Klimabilanz zu beschönigen", sagte ACE-Sprecher Klaus-Michael Schaal. Das habe mit den tatsächlichen Abgaswerten des Autos im Alltagsverkehr aber rein gar nichts mehr zu tun. "Das ist systematische Verbrauchertäuschung, die weit verbreitet ist und schon lange praktiziert wird." Der ACE bezieht sich mit seinen Vorwürfen auf eigene Studien. Die Organisation ist nach eigenen Angaben mit rund 600.000 Mitgliedern der zweitgrößte Automobilclub in Deutschland hinter dem ADAC. Dieser hielt sich bislang mit Äußerungen zum Abgasskandal zurück.

7.10 Uhr: Großanleger erwägen juristische Schritte gegen VW. Anfragen zur Prüfung von Schadenersatzansprüchen seien eingegangen, berichten die "Stuttgarter Nachrichten" unter Berufung auf die Anwaltskanzlei Tilp in Kirchentellinsfurt (Kreis Tübingen). VW-Aktionären stehe nach Ansicht der auf Kapitalrecht spezialisierten Kanzlei Schadenersatz in Milliardenhöhe zu. Als Höhe des Schadens pro Aktie sei die Differenz zwischen dem höchsten Aktienkurs am Freitag und den niedrigsten Kurs am Montag (21. September) angemessen, erklärte Tilp-Anwalt Marc Schiefer gegenüber dem Blatt.

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"Milli Vanilli der Autoindustrie": Wie die US-Presse über VW urteilt

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6.55 Uhr: Im Skandal um manipulierte Abgaswerte bei Volkswagen in den USA hat sich der Amerika-Chef von VW, Michael Horn, entschuldigt. "Wir waren unehrlich", sagte Horn am Montagabend bei der Präsentation eines neuen Passat-Modells in New York. "Wir waren unehrlich zur Umweltbehörde EPA, wir waren unehrlich zu den Behörden in Kalifornien und, am schlimmsten von allem, wir waren unehrlich zu unseren Kunden. Um es auf gut Deutsch zu sagen: Wir haben Mist gebaut."

VWs US-Chef Horn: "Wir waren unehrlich"

VWs US-Chef Horn: "Wir waren unehrlich"

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6.50 Uhr: Das US-Justizministerium ermittelt, ob VW kriminelle Machenschaften vorzuwerfen seien, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf zwei mit der Untersuchung vertraute Personen.

6.42 Uhr: Guten Morgen, liebe Leserin, lieber Leser. Im VW-Abgasskandal halten wir Sie auch heute auf dem Laufenden. Lesen Sie hier, was bislang geschah.

ts/rei/dpa/Reuters/AFP
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