Dienstag, 12. November 2019

Radikal-Umbau der Volkswagen AG "Wir stellen hier einen traditionellen Konzern auf den Kopf"

2. Teil: "Der Wandel ist unser Verbündeter, nicht unser Feind"

Darum geht's gerade: Die Zukunft der Volkswagen Gruppe» steht am 16.06.2016 auf einem Monitor bei der Pressekonferenz

12:45 Uhr: Jetzt ist die Fragerunde eröffnet. Strebt VW nun weiterhin die Weltführerschaft an - als ökologisch und wirtschaftlich führender Automobilkonzern, fragt ein Jounalist. Die Antwort von Strategievorstand Sedran: Als ehemaliger Leistungssportler wisse er, dass man zwar mit Platz 2 und 3 auch auf dem Podest stehe, aber die Nummer eins zu sein sei schöner.

12:40 Uhr: Müller geht in den Endspurt: Volkswagen soll künftig "kundennäher, innovativer, nachhaltiger" werden und "konsequent auf nachhaltiges Wachstum ausgerichtet". "Der Wandel ist unser Verbündeter, nicht unser Feind", sagt Müller nun.

12:35 Uhr: Und jetzt geht's ums Geld - also darum, wie Müller die schöne neue, flexible VW-als-Dienstleister-Welt finanzieren will. Bei den Vertriebs- und Verwaltungskosten peilt Müller langfristig eine Reduktion auf unter 12 Prozent an. Die operative

12:32 Uhr: Nun erklärt Müller, warum Mobilitätsdienstleistungen künftig ein wichtiger Bestandteil von VW werden sollen. Denn der Bereich - der in Berlin angesiedelt sein wird - soll allen Marken zuarbeiten. Der Einstieg bei Gett war nur der erste Schritt, Müller verspricht Robo-Taxis und Ähnliches. Bis 2025 strebt VW dabei einen "substanziellen Umsatz in Milliardenhöhe" an, sagt Müller nun.

12:25 Uhr: Der Volkswagen-Konzern soll zum E-Auto-Massenanbieter werden: Im Jahr 2025 soll Elektroautos für ein Drittel des Konzern-Gesamtabsatz sorgen. Und auch die Batterietechnik soll neue Kernkompetenz werden. "Diese Grundsatzentscheidung ist gefallen", sagt Müller. Und erstmals nennt er auch Zahlen: VW wird den riesigen Bedarf von 150 Gigawattstunden an Autobatterien haben.

12:23 Uhr: Klare Ansagen macht Müller auch zur Finanzlage: Die Neuausrichtung dürfte einen zweistelligen Milliarden-Euro-Betrag kosten. Das muss durch Effizienzsteigerungen aller Marken im Konzern finanziert werden. Deutlich wird Müller auch bei der Kernmarke VW: Deren Profitabilität und Rentabilität wird deutlich steigen, verspricht er.

12:21 Uhr: Müllers Initiativen auf einem Blick:

12:20 Uhr: Eine neue Richtung schlägt Müller auch beim Billigauto ein: Das soll künftig mit regionalen Partnern entwickelt werden. Autonomes Fahren soll bei Volkswagen viel wichtiger werden, Batterietechnologien sollen künftig Kernkompetenz von VW werden.

12:15 Uhr: Jetzt geht's in die Details: Erster Eckpfeiler der Strategie ist die Transformation des Kerngeschäfts: Die Gesamtzahl der derzeit 340 verschiedenen Modelle will Müller künftig reduzieren, die Elektrifizierung beschleunigen, und Verschlankt werden auch die modularen Baukästen: Müller will statt zwölf mit nur vier Baukästen auskommen.

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