VWs globale Auto-Geheimwaffen Die VW-Bestseller, die nur wenige Deutsche kennen

VW Lavida: Die zweite Generation des China-Krachers ist ein verkappter Jetta

VW Lavida: Die zweite Generation des China-Krachers ist ein verkappter Jetta

Foto: Volkswagen

VW Lavida

Dieses Modell belebt VWs Absatz im Reich der Mitte: Im vergangenen Jahr lag der Lavida mit 473.000 verkauften Stück auf Platz zwei der chinesischen Pkw-Absatzcharts. Die erste, ab 2008 verkaufte Lavida-Generation wurde ausschließlich für China entwickelt - auf Basis der damals nicht mehr ganz taufrischen Golf IV-Plattform. Seit 2013 läuft die zweite Generation des Lavida von den Bändern - mit frischer Technik. Denn unter der Lavida-Haube steckt nun die Technik des VW Jetta in neuester, sechster Generation.

Neuauflage des VW Santana: In China eines von VWs Erfolgsmodellen

Neuauflage des VW Santana: In China eines von VWs Erfolgsmodellen

Foto: DPA

VW Santana: In Deutschland ein Flop, in China ein Dauerbrenner

Ein VW-Modell dieses Namens gab es auch mal in Deutschland zu kaufen - in den 1980er-Jahren. Hierzulande war die Limousine ein Flop, in China wurde sie zum Dauerbrenner: Denn die Ur-Version stellte VW ab Mitte der 1980er auch in China her und verkaufte sie im Reich der Mitte gleich 25 Jahre mit nur leichten Veränderungen.

Erst im Jahr 2013 führte VW eine komplett neu entwickelte, zweite Generation in China ein - den New Santana. Optisch erinnert sie an den Jetta, die Chinesen mögen die Neuauflage: Im vergangenen Jahr verkaufte VW 276.000 Stück der Stufenheck-Limousine, die VW in der unteren Mittelklasse positioniert.

VW Jetta: Das Chamäleon unter VWs Weltmodellen

VW Jetta: Die 6. Generation wurde vor allem für den US-Markt entwickelt - steckt nun weltweit aber in vielen Modellen

VW Jetta: Die 6. Generation wurde vor allem für den US-Markt entwickelt - steckt nun weltweit aber in vielen Modellen

Foto: Volkswagen

In Deutschland ist die vom Golf abgeleitete Limousine ein Ladenhüter, international ist das Modell jedoch ein VW-Verkaufsschlager. Die neueste, sechste Generation hat VW zunächst für den US-Markt entwickelt - als günstiges Einsteigermodell.

In Argentinien ist das Auto als VW Vento im Handel, in China heißt der Jetta Sagitar- und eigentlich ist auch die zweite Lavida-Generation nichts anderes als ein Jetta. Alles klar? Weltweit hat VW im Jahr 2014 rund 640.000 Jettas in seinen verschiedenen Ausführungen verkauft, Zahlen für 2015 liegen leider noch nicht vor.

VW New Bora: Die wilde China-Mischung aus dem Konzernteile-Regal

VW New Bora: Die erste Generation war noch eine wilde Mischung, nun sieht der Wagen schon etwas ausgeglichener aus

VW New Bora: Die erste Generation war noch eine wilde Mischung, nun sieht der Wagen schon etwas ausgeglichener aus

Die erste Generation des in China von 2007 bis 2013 verkauften New Bora (im Bild) war eine wilde Mischung: Die Plattform stammt vom Golf V, die Technik vom bis 2010 in Europa produzierten Jetta, Front und Heck stammen vom VW-Cabrio Eos, die Inneneinrichtung von Passat.

Im Jahr 2013 hat VW eine überarbeitete Version des Autos eingeführt - mit etwas mehr Knicken im Blech und neuen Vorder- und Rücklichtern. Von der Neuauflage verkaufte VW in China zuletzt 204.000 Stück jährlich.

VW Magotan: So nennen die Chinesen die Passat-Limousine

VW Magotan: Ein Passat mit gewöhnungsbedürftigem Namen

VW Magotan: Ein Passat mit gewöhnungsbedürftigem Namen

Foto: Volkswagen

Wenn Chinas Autokäufer einen Passat kaufen wollen, bestellen sie einen Magotan. Unter diesem Namen verkauft Volkswagen im Reich der Mitte seinen Mittelklasse-Bestseller.

Anders als in Deutschland, wo der Passat bereits in seiner achten Version angekommen ist, steckt in China aber noch die Technik der 7. Passat-Generation unter der Magotan-Haube.

Zuletzt lief es für den China-Passat aber nicht mehr so rund: Im vergangenen Jahr hat VW 156.000 Magotans in China verkauft - um ein Viertel weniger als noch im Jahr davor.

VW Gol: Der langjährige Brasilien-Topseller verliert an Schwung

VW Gol: In Brasilien aus VW-Konzernteilen entwickelt - und jahrzehntelang der Marktführer

VW Gol: In Brasilien aus VW-Konzernteilen entwickelt - und jahrzehntelang der Marktführer

Foto: Volkswagen

Da fehlt kein f, der Name stimmt so: Das von VW Brasilien mit Konzernteilen entwickelte Kleinwagen-Modell Gol leitet seinen Namen vom portugiesischen Wort für Tor! ab. Von der Größe her liegt der Kleinwagen zwischen dem Polo und dem Golf. Jahrzehntelang war VW mit dem Wagen Nummer eins der brasilianischen Zulassungsstatistik, zuletzt stürzte der Gol mit 80.000 Neuzulassungen aber auf Rang sechs ab.

Das liegt wohl auch daran, dass VW dem Gol zuletzt 2012 ein Facelift spendiert hat. Eine komplette Neuauflage, die eigentlich für 2016 erwartet worden war, haben die Statthalter der Wolfsburger aber abgeblasen - weil sie in dem schwächelnden Markt nicht viel Geld in die Überarbeitung stecken wollen.

VW Saveiro: Die Wolfsburger bauen auch kompakte Pick-Ups - in Brasilien

VW Saveiro: Schwieriges Terrain für den VW-Pritschenwagen in seinem Heimatmarkt Brasilien

VW Saveiro: Schwieriges Terrain für den VW-Pritschenwagen in seinem Heimatmarkt Brasilien

Foto: Volkswagen

Klein, günstig, ladefreudig: Mit dem vom Brasilien-Kleinwagen Gol abgeleiteten Pickup Saveiro hatte VW in Südamerika lange Zeit viel Erfolg. Gerade mal 4,5 Meter lang ist der Pritschenwagen, in Südamerika wird er zu Preisen ab 11.000 Euro verkauft.

Allerdings ging es in seinem Heimatland Brasilien zuletzt deutlich abwärts: Im Jahr 2015 verkaufte VW dort nur 57.000 Saveiros und fiel in der Kategorie Pick-Ups auf Platz zwei zurück.

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