VW ID.5 Volkswagen präsentiert sein Elektro-Coupé

Mit dem VW ID.5 stellt Volkswagen sein nächstes Elektroauto vor. Die Produktion in Zwickau soll zum Jahreswechsel beginnen.
Premiere: Der VW ID.5 bei der Präsentation in Dresden

Premiere: Der VW ID.5 bei der Präsentation in Dresden

Foto: JENS SCHLUETER / AFP

Volkswagen erweitert die Palette seiner vollelektrischen Fahrzeuge. Zum Jahreswechsel soll die Produktion des Modells "ID.5" im Zwickauer Werk beginnen, teilte der Autohersteller am Mittwoch zur offiziellen Präsentation mit. Es ist das sechste reine Elektroauto, das in Sachsen gebaut wird. Das Fahrzeug basiert wie die anderen Modelle auf dem Modularen Elektrobaukasten. Die Plattform soll einheitliche Technik für verschiedene Modelle liefern und durch die Verwendung gleicher Teile in großen Mengen Kosten sparen. Auf den Markt kommen sollen ID.5 und der ID.5 GMX im ersten Halbjahr 2022.

Das Modell ist eine Schräckheckvariante des in Zwickau bereits gebauten VW ID.4. Der Konzern plant für die kommenden Jahre eine ganze Palette weiterer Elektroautos. Bis zum Jahr 2030 soll die Hälfte des gesamten Modellangebots elektrisch angetrieben werden, bei der Kernmarke VW 70 Prozent.

"Das ist ein besonderer Tag bei VW Sachsen", sagte Carsten Krebs, Kommunikationschef der Volkswagen Sachsen GmbH, in der Gläsernen Manufaktur in Dresden. Am Produktionsstandort des ID.5 in Zwickau werden damit künftig sechs Fahrzeugmodelle gebaut. Bisher gehören neben dem ersten rein elektrisch konzipierten Massenmodell VW ID.3 und dem Elektro-SUV VW ID.4 auch Modelle der Schwestermarken dazu: von Audi der Q4 E-tron und der Q4 Sportback E-tron, außerdem der Cupra Born.

"Damit erbringen wir den Nachweis, dass der Weg in die Elektromobilität richtig war", sagte Krebs. In Zwickau können bis zu 1400 E-Fahrzeuge täglich gebaut werden. Seit März wird dort im Dreischichtsystem gearbeitet, aktuell rollen laut Krebs 1200 Autos pro Tag vom Band. Der Umbau des Werkes sei weitgehend abgeschlossen und mit Produktionsbeginn des ID.5 auch vollzogen.

VW hat den Standort mit etwa 8500 Beschäftigten für 1,2 Milliarden Euro zur reinen Fabrik für Elektrofahrzeuge umgebaut und zu einem Mehrmarkenwerk entwickelt. Es gebe weiter "immer mal wieder" Produktionsausfälle aufgrund fehlender Elektronikbauteile mangels Chips, sagte der Leiter Anlaufmanagement Elektrofahrzeuge der VW Sachsen GmbH, Robert Pahlow. "Wir hoffen aber, dass das bald aufhört und wir wieder voll in die Produktion einsteigen können."

ak/dpa-afx
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