Mittwoch, 27. Mai 2020

Kontakte zum Capitol Hill So viel Geld stecken Deutschlands Autobauer in die US-Lobby-Arbeit

2. Teil: Daimler: Brennstoffzellen-Autos

Findet TTIP gut: Daimler-Chef Dieter Zetsche (4. von links) im Kreise von Deutschlands Auto-Granden
Wie ihre Kollegen von BMW und Volkswagen sind auch Daimlers Interessenvertreter in Washington mit dem transatlantischen Freihandelsabkommen TTIP beschäftigt. Zwar weist Daimler anders als VW ("Support T-TIP") nicht konkret aus, in welche Richtung die Bemühungen des Konzerns gehen - allerdings hat sich sich auch Daimler-Chef Dieter Zetsche öffentlichkeitswirksam in den Kreis der TTIP-Unterstützer aus Deutschlands Autoindustrie eingereiht.

Gelohnt hat sich die Arbeit der Lobbyisten im Steuerbereich: Mitte Dezember 2015 hat der US-Kongress unter anderem Steuervergünstigungen für Brennstoffzellen-Fahrzeuge verlängert - ein Thema, dass sich explizit auch in Daimlers Lobby-Report findet.

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