Samstag, 18. Januar 2020

Volvo plant erstes US-Autowerk Geely schickt Volvo in die USA

Schweden-SUV: der Volvo XC90

Der schwedische Autobauer Volvo Börsen-Chart zeigen, seit 2010 im Besitz des chinesischen Konzerns Geely, will die USA erobern und plant dort ein eigenes Werk. Volvo Car werde 500 Millionen Dollar (460 Millionen Euro) in den USA investieren, teilte das Unternehmen am Montag mit.

Die Entscheidung über den Standort werde in den kommenden Wochen bekanntgegeben, sagte Unternehmenschef Hakan Samuelsson. Die Produktion solle 2018 beginnen. Die Entscheidung, das Werk in den USA und nicht in Mexiko zu errichten, unterstreiche die Entschlossenheit Volvos, der Marke in den USA wieder Geltung zu verschaffen, sagte Samuelsson. Die Produktion in Nordamerika sei der letzte Baustein, um die weltweite Präsenz von Volvo zu demonstrieren.

Volvo strebt in den USA einen Absatz von 100.000 Fahrzeugen pro Jahr an. Zuletzt verkaufte das Unternehmen dort 56.000 Autos, der Marktanteil betrug 0,4 Prozent. Als Grund dafür gilt auch, dass Volvo von 1999 bis 2010 zum US-Autobauer Ford Börsen-Chart zeigen gehörte, der sich auf seine Marken konzentriert hatte.

Derzeit produziert Volvo seine Autos in vier Werken: in Göteborg, im belgischen Gand und an zwei Standorten in China. Dazu kommen ein Motorenwerk in China und ein Werk in Malaysia, wo die Autos für den Linksverkehr umgerüstet werden.

Geely kaufte Volvo 2010; 2013 erwirtschaftete der Autobauer erstmals wieder einen Gewinn. Mit dem Bau eines Werks in den USA werde Volvo ein "internationaler Hersteller" mit Fabriken auf drei Kontinenten, hieß es am Montag. Erst im Januar hatte das Unternehmen einen Amerika-Direktor ernannt, den Niederländer Lex Kerssemakers, und angekündigt, Volvo wolle dort "mittelfristig" 100.000 Autos im Jahr verkaufen.

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ts/AFP/Reuters

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