Montag, 18. November 2019

Absatzzahlen im September insgesamt gesteigert Volkswagen verkauft in den USA deutlich weniger Autos

Volkswagen verkauft in Deutschland deutlich mehr, in den USA deutlich weniger Autos

Der Autobauer Volkswagen hat im September deutlich mehr Fahrzeuge als im schwachen Vorjahresmonat verkauft. Im vergangenen Monat lieferte VW konzernweit 904.200 Pkw an seine Kunden aus, teilte der Dax -Konzern am Freitag in Wolfsburg mit. Das sind 9,2 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Im September 2018 hatte noch die Einführung des Abgas- und Verbrauchstest WLTP Volkswagen Börsen-Chart zeigen hart getroffen, da der Autohersteller viele Modelle noch nicht nach den neuen Vorgaben zertifiziert hatte und sie deswegen nicht verkaufen konnte.

Gerade in Deutschland (+58,1 Prozent) und Europa (+31 Prozent) war der Anstieg der ausgelieferten Fahrzeuge besonders stark. Auch im weltweit größten und wichtigsten Einzelmarkt China konnte der VW-Konzern im September wie bekannt leicht zulegen. Allerdings lagen die Auslieferungen mit 0,2 Prozent nur marginal über dem Vorjahreswert. Wegen des nach wie vor schwelenden Zollstreits mit den USA schwächelt der chinesische Markt bereits seit längerem, die einstige Kauffreude der Kunden ist merklich zurückgegangen.

Nicht rund lief es in Nordamerika. Im wichtigen US-Markt verzeichnete Volkswagen ein Minus von 11,5 Prozent. In Südamerika stand dagegen ein Plus von 9,1 Prozent zu Buche. VW-Konzernvertriebschef Christian Dahlheim sprach von einem angespannten wirtschaftlichen und geopolitischen Umfeld. In diesem hätten sich die VW-Marken einmal mehr als besonders wertvoll erwiesen, befand er. 2019 liegt der Volkswagen-Konzern nach neun Monaten mit weltweit 8 Millionen ausgelieferten Fahrzeugen rund 1,5 Prozent unter dem Vergleichswert des Vorjahreszeitraums.


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Wie bereits bekannt, lief es im September bei den Marken für die Kernmarke VW-Pkw rund. Auch Audi hatte vom schwachen Vergleichswert des Vorjahres profitiert. Ebenfalls klar zulegen konnten die Luxustochter Porsche und Skoda. Mit einem Plus von knapp 37 Prozent fällt der Zuwachs bei der spanischen Tochter Seat am deutlichsten Aus. Allerdings waren die Auslieferungen bei den leichten VW-Nutzfahrzeugen rückläufig.

dpa-afx/akn

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