Oktober-Verkäufe Absatz von VW und BMW in den USA knickt ein

Produktion von BMW in den USA

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Für Volkswagen  und BMW  läuft es im US-Geschäft derzeit extrem mies. Bei beiden Herstellern sind die Verkäufe im Oktober deutlich zweistellig eingebrochen. Audi und Mercedes blieben einigermaßen konstant - und schnitten damit besser ab als der insgesamt merklich schrumpfende Markt.

Die Amerikaner halten sich weiter mit Autokäufen zurück. Auch im Oktober setzten große Hersteller weniger Fahrzeuge ab als noch ein Jahr zuvor, obwohl höhere Rabatte gewährt wurden.

Bei Marktführer General Motors betrug das Minus 1,7 Prozent. Vor allem auf den Mittelklasselimousinen blieb die Opel-Mutter sitzen. Gefragt waren dagegen kleinere Pickups und große SUVs. Sie konnten die Lücke aber nicht füllen. Bei Fiat Chrysler , der drittgrößte Konzern auf dem US-Markt, betrug das Minus 10,3 Prozent.

Insgesamt sackte der Absatz der Branche im Oktober nach Schätzungen des Branchendienstes WardsAuto um 6 Prozent ab. Genau beziffern lässt sich der Rückgang erst, wenn auch die Nummer zwei in den USA, Ford, seine Zahlen vorgelegt hat. Der Konzern hatte am Montag erklärt, die Veröffentlichung müsse wegen eines Brandes am Firmensitz verschoben werden. Analysten zufolge dürfte der Absatz bei Ford zwischen 10 und 12 Prozent gesunken sein.

Audi und Porsche schwimmen gegen den Trend

Bei Volkswagen und BMW brach der Absatz jeweils um über 18 Prozent weg. Der Wolfsburger Konzern kämpft seit dem vergangenen Jahr mit dem Skandal um manipulierte Abgasdaten. Bei fast allen Modellen der Hauptmarke stand ein Minuszeichen.

BMW verwies dagegen auf die Rekordwerte, die im vergangenen Jahr erzielt worden waren. Gefragt seien der 7er, der Kompakt-SUV X1 und sein größerer Bruder X3 gewesen. Bei Mercedes fiel das Minus mit einem Prozent weitaus geringer aus.

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Anders als BMW und die Konzernmutter VW steigerte Audi den Absatz leicht und stellte den 70. Monat in Folge einen Rekord auf. Im Vergleich zum Oktober 2015 betrug das Plus 0,1 Prozent. Porsche steigerte die Verkäufe gar um 10,7 Prozent.

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nis/rtr/dpa