Verkäufe im Oktober Volkswagen-Konzern steigert Absatz um 15 Prozent

Das Problem fehlender Teile scheint Volkswagen nicht mehr so stark zu belasten. Der Absatz in Westeuropa kletterte im Oktober um mehr als ein Drittel. Neue Lockdowns bremsen das Wachstum in China. Unter den Konzernmarken legte Audi prozentual am stärksten zu.
ID.4-Produktion im sächsischen Zwickau: Volkswagen hat im Oktober den Fahrzeugabsatz konzernweit zweistellig gesteigert

ID.4-Produktion im sächsischen Zwickau: Volkswagen hat im Oktober den Fahrzeugabsatz konzernweit zweistellig gesteigert

Foto: Jan Woitas / picture alliance/dpa

Mit dem nachlassenden Teilemangel ziehen bei Volkswagen die Auslieferungen an. Der Konzern brachte im Oktober mit 691.800 Fahrzeugen weltweit gut 15 Prozent mehr Neuwagen zu den Kunden als im schwachen Vorjahresmonat, wie Volkswagen am Freitag mitteilte. Besonders stark legten die Auslieferungen mit plus 37 Prozent in Westeuropa zu. Auf ihrem größten Markt China steigerten sich die Wolfsburger um 11 Prozent. Damit wuchsen die Auslieferungen dort nicht mehr so stark wie in den vorangegangenen Monaten, weil Covid-Lockdowns und fehlende Chips die Produktion immer wieder hemmen.

Unter den einzelnen Marken des Konzerns wuchs Audi mit knapp 34 Prozent am stärksten. Hoch waren die Zuwächse auch bei Skoda und Seat, die wie ihre Schwestermarke VW vom hohen Auftragsbestand profitieren. Bei VW war der Anstieg mit 7,7 Prozent allerdings bei Weitem nicht so hoch. Porsche verkaufte knapp 9 Prozent mehr von seinen SUV und Sportwagen.

Auslieferungen seit Jahresbeginn 10 Prozent unter Vorjahr

Mit der besseren Teileversorgung kann Volkswagen wieder mehr Fahrzeuge bauen. Die Neuaufträge sinken jedoch, weil sich viele Menschen in unsicheren Zeiten und angesichts der hohen Energiepreise keinen Neuwagen zulegen wollen. Davon sind Volumenhersteller stärker betroffen als Premiummarken, die sich auf eine betuchte Kundschaft stützen. Seit Jahresbeginn lagen die Auslieferungen des Konzerns mit rund 6,7 Millionen Fahrzeugen gut zehn Prozent unter dem schon schwachen Vorjahr.

rei/Reuters
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