Donnerstag, 22. August 2019

Teil des Vergleichs in USA VW bekennt sich im Dieselskandal schuldig

VW-Passat-Händler in Kalifornien: VW bekennt sich schuldig - und unterwirft sich 3 Jahre lang einer unabhängigen Aufsicht

Volkswagen bekennt sich im Dieselskandal in den USA schuldig. Der Konzern ließ am Freitag vor dem Bezirksgericht in Detroit durch seinen Chefjuristen Manfred Döss ankündigen, dass er als Teil des mit dem US-Justizministerium ausgehandelten Vergleichs auf schuldig plädiert. Es wurde erwartet, dass die Wolfsburger dies in allen drei Anklagepunkten tun werden, der Verschwörung zum Betrug, der Behinderung der Justiz sowie dem Verkauf von Waren unter falschen Angaben.

Damit schafft Volkswagen Börsen-Chart zeigen die Voraussetzung dafür, dass der Vergleich wirksam werden kann, der eine Geldstrafe von umgerechnet rund 4,1 Milliarden Euro vorsieht.

Als Teil des Kompromisses, der im Januar erzielt wurde, muss Volkswagen sein internes Kontrollsystem zur Einhaltung von Vorschriften verbessern und sich für drei Jahre einer unabhängigen Aufsicht unterwerfen.

Dafür entsenden die USA einen Aufpasser nach Wolfsburg, der Zugang zu Dokumenten haben und die Bemühungen des Konzerns zur Einhaltung der Umweltgesetze bewerten soll.

la/reuters/ap

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