Volkswagen vor Einigung mit US-Behörden VW rechnet in den USA mit Skandalkosten von 10 Mrd. Dollar

Gehemmt: VW muss Milliardenstrafen in den USA zahlen.

Gehemmt: VW muss Milliardenstrafen in den USA zahlen.

Foto: Mike Nelson/ dpa

Zur Beilegung des Abgasskandals will Volkswagen nach Reuters-Informationen in den USA eine Entschädigungssumme von insgesamt rund 10 Milliarden Dollar zahlen. In dem Betrag sei das Angebot des Wolfsburger Pkw-Herstellers zum Rückkauf von fast einer halben Million manipulierter Dieselautos mit 2,0-Liter-Motoren enthalten, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person am Donnerstag. Zudem beinhalte die Summe eine milliardenschwere Förderung von Umweltprogrammen. Die Fahrzeughalter sollen demnach im Durchschnitt mit rund 5000 Dollar entschädigt werden.

Derzeit sehe der Vergleich eine Gesamtzahlung von knapp 10,3 Milliarden Dollar vor. Die Summe könne sich jedoch vor der vom Gericht festgesetzten Frist für eine finale Einigung am Dienstag noch ändern. Für die Beilegung des gesamten Skandals

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hat der Konzern insgesamt rund 16 Milliarden Euro zurückgestellt, das sind rund 18 Milliarden Dollar.

Europas größter Autokonzern hatte sich im April nach monatelangen Verhandlungen mit den amerikanischen Behörden auf Grundzüge eines Entschädigungsplans geeinigt. Volkswagen hatte im September auf Druck der US-Umweltbehörden zugegeben, Diesel-Abgaswerte bei Zweiliter-Dieselmotoren mit einer speziellen Software manipuliert zu haben. Weltweit sind rund elf Millionen Fahrzeuge davon betroffen.

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Reuters, soc