Sonntag, 18. August 2019

Uber, Lyft, Gett - der Run auf Mitfahrdienste Warum jetzt alle Autobauer auf Uber machen

4. Teil: GM setzt auf Uber-Konkurrenten

Lyft: GM hat sich mit einer halben Milliarde Dollar bei dem Uber-Konkurrenten eingekauft

Der US-Autobauer GM hatte unterdessen im Januar eine halbe Milliarde Dollar in den Uber-Konkurrenten Lyft gesteckt - die bislang umfangreichste Investition eines klassischen Autoherstellers in ein Mobilitäts-Start-up. Für dieses Investment erhielt GM einen Platz im Lyft-Aufsichtsrat.

Für die Amerikaner logischer Schritt einer unausweichlichen Etwicklung: Die Zukunft der individuellen Mobilität sehe GM als "zusammenhängend, nahtlos und autonom", erklärte GM-Präsident Dan Ammann anlässlich des Investments.

Im Januar fiel dann auch noch der Startschuss für den hauseigenen Carsharingdienst Maven, über den Kunden in mehreren US-Städten Wagen mieten können.

In Deutschland betreibt die GM-Tochter Opel in Zusammenarbeit mit dem Startup Tamyca indes weiter die private Carsharing-Plattform "CarUnity", über die Privatleute auch ihren eigenen Wagen vermieten können. Der 2014 gestartete Opel-eigene Freefloat-Carsharing-Service Spotcar erwies sich indes als Flop. Er machte nach wenigen Monaten wieder dicht.

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