Fahrdienst Dies sind Ubers Geldgeber

Mit der neuesten Finanzierungsrunde spielt Uber endgültig in einer eigenen Startup-Liga: Der Marktwert des Unternehmens liegt laut eigenen Angaben nun bei 40 Milliarden Dollar. Unter den Investoren befinden sich einige prominente Adressen.
Mitarbeiter von Uber: Das Startup hat erneut eine Milliardensumme von Investoren eingesammelt

Mitarbeiter von Uber: Das Startup hat erneut eine Milliardensumme von Investoren eingesammelt

Foto: DPA

Hamburg - Es ist eine 1,2 Milliarden Dollar schwere Wette: Diese Summe setzen einige Top-Investmenthäuser auf weiteres starkes Wachstum des Fahrdienstvermittlers Uber. Schon vor der aktuellen Finanzierungsrunde konnte das Startup auf einen beachtlichen Unterstützerkreis blicken; dieser hat nun noch einmal an Renommee - und Finanzkraft - gewonnen.

Laut "Wall Street Journal" kommt die neueste Geldspritze etwa von Qatar Investment Authority, dem staatlichen Investitionsfonds des Emirats Katar, der auch Anteile an Volkswagen , Siemens  oder vielen Immobilien der Londoner City hält.

Die Investmentfirmen Valiant Capital Partners und Lone Pine Capital sollen laut einem Insider ebenfalls zu den Neuinvestoren gehören, schreibt das "Journal" weiter. Eine andere Quelle habe zudem verraten, dass auch New Enterprise Associates, einer der größten Risikokapitalgeber der Welt, erstmals in das Startup investiert habe. Weiteres Geld kommt laut unbestätigten Berichten der Nachrichtenagentur Bloomberg von Fidelity Investments und der T. Rowe Price Group.

Zu den bereits vorher mit Uber verbandelten Investoren gehören Risikokapitalgeber wie Google Ventures, Benchmark und Kleiner Perkins Caulfield & Byers, die Großbank Goldman Sachs sowie die Fondsgesellschaft Blackrock, die als einflussreichste und größte der Welt gilt. Insgesamt hatten vorherige Runden Uber bereits Fremdkapital in Höhe von 1,5 Milliarden Dollar eingebracht.

Mit dem frischen Kapital will der Uber-Chef nun expandieren: "Diese Finanzierung wird es Uber erlauben, substanzielle Investments vor allem in der Asien-Pazifik-Region anzugehen", schrieb Kalanick in einem Blogeintrag. Hier stößt der Vermittler auf starken Widerstand - und auch die Konkurrenten können auf starke Geldgeber bauen. GrabTaxi zum Beispiel, ein südostasiatischer Anbieter, hat zuletzt 250 Millionen Euro vom japanischen Medien- und Telekommunikationskonzern Softbank  eingesammelt.

luk
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.