¿Teslaquila? Elon Musk hat Stress mit Mexikos Tequila-Brennern

Tesla-Chef Elon Musk (Archivaufnahme)

Tesla-Chef Elon Musk (Archivaufnahme)

Foto: Mark Lennihan/ ASSOCIATED PRESS

Am Anfang war der Aprilscherz. "Tesla ist pleite", hatte Elon Musk im Frühjahr 2018 getwittert, um wenig später nachzulegen, man habe ihn bewusstlos neben einem Model 3 gefunden - inmitten leerer "Teslaquila"-Flaschen, "die Spuren getrockneter Tränen immer noch sichtbar auf den Wangen."

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Tequila: Aromenvielfalt aus Mexiko

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Im Oktober hatte Musk dann jedoch ernst gemacht: "Teslaquila coming soon ...", verkündete der Milliardär erneut via Twitter und schickte eine "visuelle Annäherung" an das mögliche Design seiner Schnapsflaschen hinterher. Verschiedene Medien berichteten, Tesla habe tatsächlich die Marke "Teslaquila" für eine "destillierte Agaven-Spirituose" beim US-Patentamt angemeldet. Verkauft der schillernde Unternehmer nun also nach Autos, Handy-Ladestationen und Flammenwerfern bald auch noch Schnaps? Nicht so schnell, sagt Mexikos Tequila-Regulierungsbehörde CRT.

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"Tequila ist ein geschützter Begriff", zitiert die Nachrichtenagentur "Reuters" die Mexikaner. Ähnlich wie bei Champagner gälten auch bei dem mexikanischen Agavenschnaps strenge Richtlinien, nur Destillate aus den mexikanischen Bundesstaaten Guanajuato, Jalisco, Michoacan, Nayarit und Tamaulipas dürften den Namen tragen. "Wenn das Unternehmen Teslaquila als Tequila verkaufen will, müsste es sich mit einem zugelassenen Hersteller zusammentun, gewisse Standards einhalten und selbst eine Genehmigung beantragen."

Der Tequila-Markt hatte zuletzt einen ordentlichen Schub erlebt. Der Getränkeriese Diageo hatte im vergangenen Jahr eine Milliarde Dollar für die unter anderem von George Clooney gegründete Marke "Casamigos" auf den Tisch gleegt; Bacardi zahlte im Januar sogar gut 5 Milliarden Dollar für den Premium-Hersteller Patron.

luk mit Reuters
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