Freitag, 6. Dezember 2019

Antwort auf Hype um Tesla Model 3 Der echte Elektro-Volkswagen muss aus Deutschland kommen

Teslas neues Model 3: So sieht das Auto aus, das Audi, BMW und Mercedes fürchten
Tesla

2. Teil: Das sind die erforderlichen Eckdaten für den Elektro-Volkswagen

Die erforderlichen Eckdaten: Etwa 20.000 Euro dürfte der Wagen höchstens kosten, für fünf Personen und Gepäck müsste er Platz bieten. Die Reichweite mit einer Stromladung sollte bei zügiger Fahrweise mindestens 500 Kilometer betragen .

Nicht fehlen darf ein flächendeckendes Ausbauprogramm von 300-Kilowatt-Ladesäulen, die den Akku in höchstens 15 Minuten annähernd volltanken. Die serienmäßig verbaute Fahrzeug-Software ermöglicht den wechselweisen Einsatz des Fahrzeugs als Privat- oder Carsharingauto, das auch unbemannt fahren kann.

Spinnerei? Einerseits ja. Noch sind Batteriezellen schlicht zu teuer für ein solches Auto. Und dem autonomen Fahren stehen noch manche technische und rechtliche Hürden im Weg.

Unrealistische Ideen sind gefragt

Andererseits sind es gerade unrealistisch erscheinende Ideen, die in der Autobranche angesichts von technischem Umbruch, Abgasproblemen und Klimawandel gefragt sind. Schon erwägen Länder wie die Niederlande, Norwegen und Indien, Autos mit Verbrennungsmotor im nächsten Jahrzehnt zu verbieten.

Da muss gelten: Geht nicht gibt's nicht - aber diese Mentalität legt bisher vor allem Tesla an den Tag. Vor ein paar Jahren wurde das Unternehmen noch belächelt, dann hat es nach und nach geliefert.

Völlig unrealistisch ist der Elektro-Volkswagen zudem auch wieder nicht: Energieversorger entwickeln immer schnellere Ladestationen. Die Batteriepreise sinken rasch. Und die deutsche Autoindustrie verfügt über beste Beziehungen nach China. Dort sind Experten zufolge sieben von weltweit zwölf gigantischen Batteriefabriken im Entstehen (die größte baut Tesla in den USA).

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