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Byton: Elektro-SUV für den Massenmarkt

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Tesla-Konkurrent sammelt halbe Milliarde ein Diesem Ex-BMW-Manager vertraut Chinas neuer Batteriegigant Millionen an

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Byton: Elektro-SUV für den Massenmarkt

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Es ist eines der Elektro-Startups, dem Experten am meisten zutrauen - und nun auch eines mit einem ordentlichen Finanzpolster. Das von mehreren BMW-Managern mitgegründete chinesische Elektroauto-Startup Future Mobility Corp mit der Marke Byton hat den Abschluss einer 500 Millionen Dollar schweren Finanzierungsrunde verkündet.

Das Geld kommt unter anderem von zwei Schwergewichten der chinesischen Wirtschaft: Chinas staatlichem Autohersteller und VW-Joint-Venture Partner FAW, der sich mit rund 260 Millionen Dollar an der Finanzierungsrunde beteiligt. Und vom chinesischen Batteriesenkrechtstarter CATL, dessen Beteiligungshöhe an der Series B allerdings nicht kommuniziert wurde.

Das von zahreichen früheren Spitzenkräften von BMW, Tesla und Google geführte Start-up will mit seinen Elektroautos für den Massenmarkt neben Tesla unter anderem Daimler und Audi Konkurrenz machen. Bereits Ende 2019 soll das erste Byton-Modell in China auf den Markt kommen. 2020 soll der E-SUV, der in der in Standardausführung 400 Kilometer weit mit einer Batterieladung fahren und rund 45.000 Dollar kosten soll, auch in den USA und Europa erhältlich sein.

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Für seinen Marktstart hat sich das unter anderem auch von Tencent und Foxconn finanzierte Start-up internationales Spitzenpersonal eingekauft: Als CEO fungiert der Ex-Entwicklungsleiter von BMWs Elektro-Hybridsportler i8, Carsten Breitfeld, der ebenfalls Anteile an FMC hält.

Carsten Breitfeld

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Byton-Marketingchef Wenders kommt wie ein Experte für Elektroantriebe ebenfalls von BMW. Auch mehrere hochrangige, ehemalige Tesla-Mitarbeiter gehören zum Gründungsteam. Mit Mark Duchesne ist auch jener ehemalige Toyota-Mann darunter, der Teslas Werk in Fremont von der Manufaktur zur Autofabrik ausbaute. Wolfram Luchner, einst Spitzenkraft in Googles Roboterauto-Projekt, wechselte ebenfalls zu Byton. Chefdesigner Benoit Jacob arbeitete zuvor in gehobenen Positionen für BMW und VW.

Das Hauptquartier von Byton, die Forschungs- und Entwicklungsabteilung sowie die Produktion sind im Chinesischen Nanjing verortet. Im Silicon Valley betreibt das Start-up darüber hinaus eine Forschungsabteilung für autonomes Fahren. In München wird das Design für die Marke entwickelt.

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