Dienstag, 12. November 2019

Testergebnisse veröffentlicht Tesla könnte Batterie-Lebenszeit bald verdreifachen

Batterie eines Elektroautos: Tesla arbeitet daran, die Lebensdauer der Zellen signifikant zu erhöhen.

Die Batterie gilt als Herz eines Elektromotors in der Autoindustrie. Doch mit ihr sind auch viele Probleme verbunden. Die Leistungsfähigkeit der Zellen beispielsweise stößt gegenwärtig noch an enge Grenzen. Gleichzeitig wirft die Notwendigkeit, alte Batterien nach Ablauf ihrer Nutzungsdauer entsorgen zu müssen, Umweltprobleme auf.

Die Neuigkeiten aus dem Hause Tesla könnten da in verschiedener Hinsicht für Besserung sorgen. Wie verschiedene Medien berichten, sind die Ingenieure des US-Elektroautobauers offenbar dabei, neue Batterien zu entwickeln, die deutlich länger halten als bisherige. Laut Tech-News-Website T3N beispielsweise haben die Tesla-Forscher Testergebnisse zu einer neuen Batteriezelle veröffentlicht, die eine Lebensdauer von 20 Jahren oder 1,6 Millionen Fahr-Kilometern haben soll. Die Lebensdauer würde jene bisheriger Systeme damit um das Dreifache überschreiten, so T3N. Ein Fahrzeug, das mit der neuen Tesla-Batterie ausgestattet wäre, könnte dem Bericht zufolge theoretisch 40 Mal um die Erde fahren.

Tesla befindet sich schon jetzt an der Spitze der Batterietechnologie, mit Akkulaufzeiten von bis zu 600 Kilometern. Andere Elektroautos können mit einer Ladung zum Großteil maximal 400 Kilometer weit fahren.

Die gegenwärtig in der Entwicklung befindlichen Zellen, deren Testergebnisse jetzt veröffentlicht wurden, könnten beispielsweise in autonom fahrenden Taxis eingesetzt werden, spekuliert T3N. Tesla-Chef Elon Musk hatte in der Vergangenheit die Bedeutung des autonomen Fahrens für den Erfolg seines Unternehmens stark betont.

Wie es aktuell um den Elektroauto-Pionier Tesla und steht, erfahren Sie in unserem Podcast:

cr

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