Samstag, 21. September 2019

EXKLUSIV Teslas wichtigster Geldgeber übt Kritik "Elon Musk muss nicht unbedingt CEO sein"

"Nicht notwendigerweise hilfreich": Tesla-CEO Elon Musk

Der wichtigste Geldgeber des Elektroautoherstellers Tesla regt einen Wechsel an der Unternehmensspitze an. "Wir glauben nicht, dass Elon Musk unbedingt CEO sein muss", sagte Baillie-Gifford-Manager James Anderson dem manager magazin.

Dem Fonds gehören 7,5 Prozent der Tesla-Aktien; lediglich Vorstandschef und Gründer Elon Musk persönlich hält einen höheren Anteil. Anderson sagt zwar, er unterstütze Tesla-Chef Musk weiterhin. Zugleich legt er ihm aber nahe, sich verstärkt aus dem operativen Tagesgeschäft zurückzuziehen. Musks Einmischung in alle Belange des Unternehmens, etwa der Kommunikation mit den Aktionären, sei "nicht notwendigerweise hilfreich".

In den vergangenen zwölf Monaten hatten etliche der wichtigsten Manager den weltweit führenden Hersteller von Elektroautos verlassen. Häufig war es zuvor zu Streit mit Unternehmenschef Elon Musk gekommen. Zuletzt hatte Ende Juli sogar Mitgründer JB Straubel Tesla verlassen, lange ein enger Musk-Vertrauter.

Die ausführliche Kritik von James Anderson lesen Sie auf manager magazin premium.

Lesen Sie auch die große Tesla-Geschichte: Die Treibjagd auf Tesla.

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