Dienstag, 25. Februar 2020

Förderantrag eingereicht Tesla kann auf 100 Millionen Euro Förderung für Fabrik in Grünheide hoffen

Elektroauto-Fabrik in Brandenburg: So sieht es auf Teslas größter Europa-Baustelle aus
manager magazin

Der US-Elektroautobauer Tesla hat für den Bau seiner Fabrik in Grünheide bei Berlin einen Förderantrag eingereicht, erklärte Tillmann Stenger, Chef der Investitionsbank Brandenburg (ILB)."Die Unterlagen werden nun sukzessive vervollständigt", sagte er am Montag in Potsdam. Für eine Bewilligung sei ein Investitionsplan erforderlich.

Noch könne die Höhe der Fördersumme nicht beurteilt werden. Er gehe aber davon aus, dass sie bei weit über 100 Millionen Euro liegen werde, sagte Stenger. Notwendig sei auch ein Notifizierungsverfahren bei der EU-Kommission in Brüssel. Das werde gerade vorbereitet.

Für Tesla stünden wie für jedes andere Unternehmen Fördermöglichkeiten bereit aus der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW) und der ESF-Weiterbildungsförderung zur Fachkräftequalifizierung, sagte Regierungssprecher Florian Engels. Bei Großunternehmen könnten Investitionen bis zu 50 Millionen Euro mit bis zu 20 Prozent gefördert werden ab 51 Millionen bis 100 Millionen Euro mit bis zu 10 Prozent und ab 100 Millionen Euro mit 6,8 Prozent.

Tesla will in Grünheide ein Werk bauen, in dem ab Juli 2021 jährlich bis zu 500.000 Fahrzeuge der Typen Model 3 und Y sowie künftiger Modelle vom Band rollen sollen. Derzeit läuft das umweltrechtliche Genehmigungsverfahren.

rei/dpa

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