Samstag, 28. März 2020

US-Verkehrsaufsicht untersucht Tesla-Unfall Tesla-Autopilot versagt - Fahrer verunglückt tödlich

Tödlicher Unfall mit einem Tesla S: Offenbar hat die Steuerungssoftware des Autopiloten versagt

3. Teil: Experte - Tesla-Unfall könnte Entwicklung fahrerloser Autos zurückwerfen

Stefan Bratzel, Professor für Automobilwirtschaft an der Fachhochschule Bergisch Gladbach, glaubt, dass der tödliche Unfall mit dem Tesla-Auto die Entwicklung fahrerloser Fahrzeuge zurückwerfen könnte. Ängste würden durch ein tragisches Ereignis wie diesen Unfall verstärkt. "Dies kann dazu führen, dass die Sicherheitsansprüche an autonom fahrende Fahrzeuge steigen und ihre Einführung verzögern", erklärte Bratzel auf Anfrage von manger-magazin.de.

Der Unfall belege, dass Technik nicht unfehlbar ist. Langfristig werde sich das selbstfahrende Auto dennoch durchsetzen, ist der Automobilexperte überzeugt. Die häufigste Fehlerquelle beim Autofahren bleibe der Mensch. "Autonom fahrende Fahrzeuge werden den Straßenverkehr insgesamt sicherer machen und Leben retten", zeigte sich Bratzel überzeugt.

Für Tesla selbst ist der tödliche Unfall indes denkbar schlechte Publicity. Schließlich will Musk mit dem Elektroauto Model 3 spätestens ab 2018 den Massenmarkt erobern.

mit Nachrichtenagenturen

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