Tweet zum Aktienverkauf Elon Musk hat wieder Ärger mit der Börsenaufsicht

Seine Aktivitäten auf Twitter haben Elon Musk schon viel Ärger eingebracht. Jetzt brache der Tesla-Chef erneut die US-Börsenaufsicht gegen sich auf: Die SEC stört sich an Musks Umfrage unter Twitter-Nutzern, ob er Tesla-Aktien verkaufen sollte.
Foto: BRENDAN SMIALOWSKI / AFP

Tesla hat erneut Ärger mit den Behörden wegen eines Tweets seines Chefs Elon Musk (50). Der US-Elektroautobauer erhielt im November eine Vorladung der US-Börsenaufsicht SEC, wie aus einer Pflichtmitteilung vom Montag hervorgeht. Dabei geht es um einen Tweet, in dem Musk seine Anhänger gefragt hatte, ob er einen Anteil von 10 Prozent an dem Unternehmen verkaufen solle. Seit dem Tweet haben die Tesla-Aktien fast ein Viertel an Wert verloren.

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Es ist nicht das erste Mal, dass Tesla wegen der Aktivitäten von Musk in sozialen Netzwerken in Schwierigkeiten geriet. So wurde das Unternehmen im Dezember unter anderem wegen des Musk-Tweets verklagt.

2018 hatte Musk einen Rechtsstreit mit der SEC wegen eines Tweets beigelegt, in dem es um einen möglichen Börsenrückzug ging. Damals hatte er eingewilligt, dass die Firmenanwälte Tweets vorab genehmigen, in denen es um wichtige Unternehmensbelange geht. Zudem musste Musk seinerzeit den Posten des Verwaltungsratschefs von Tesla abgeben. Tesla sowie Musk zahlten damals eine Strafe von jeweils 20 Millionen Dollar.

Zuletzt nutzte Musk seinen Twitter-Account auch, um Kritik an US-Präsident Joe Biden (79) zu üben. Biden stelle sich im Wettstreit der Autoindustrie zu sehr auf die Seite der traditionellen US-Hersteller wie Ford oder General Motors, so der Vorwurf. Die Chefs von Ford und GM hatten im Januar an einem Meeting mit Biden teilgenommen, zu dem Musk nicht eingeladen worden war.

cr/Reuters
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