Sonntag, 17. November 2019

Kaffeeröster macht auf Discounter Tchibo folgt Lidl - Fiat 500 zum Kampfpreis

Fiat 500: Für 85 Euro im Monat kann man das Fahrzeug ab sofort bei Tchibo bestellen

Nach dem Discounter Lidl steigt nun auch der Kaffeeröster Tchibo in das Pkw-Geschäft ein. Zusammen mit dem Autohersteller Fiat und dem Vermieter Sixt Börsen-Chart zeigen bietet Tchibo ab sofort einen neuen Fiat 500 Lounge zum monatlichen Leasingpreis von 85 Euro an. Tchibo bringt dabei die Reichweite mit, Sixt Börsen-Chart zeigen die Technik und Fiat Chrysler Automobiles Börsen-Chart zeigen eben das Auto.

"Wir freuen uns, mit Fiat und Tchibo eine Vertriebskooperation zu starten, bei der erstmals Autohersteller, Autohändler und Vermarktungspartner gemeinsam mit an Bord von Sixt Neuwagen sind", erklärt Sixt-Vertriebsmanager Felix Frank. Das Fahrzeug kann bis zum 12. August über die Tchibo-Website, auf der der Sixt-Bestellprozess integriert wurde, geordert werden. Der Kunde kann dabei zwischen drei Farben, drei Laufzeiten und zwei Laufleistungen wählen.

Erste Auslieferungen sollen bereits im August erfolgen, ein zweites Kontingent soll bis Ende Oktober ausgeliefert werden. Wie groß das Kontingent insgesamt ist, teilten die Unternehmen nicht mit. Ein Sixt-Sprecher sagte gegenüber der "Automobilwoche", es handele sich um einen niedrigen bis mittleren vierstelligen Wert.

Anders als der Discounter Lidl, der vor rund einem Jahr ins Autogeschäft eingestiegen war, die Händler aber von dem Verkaufsprozess ausgeschlossen hatte, bezieht Tchibo das Fiat-Händlernetz mit ein. So sollen Auslieferung, Wartung und Rücknahme über die Händler erfolgen, damit Kunden ihr Fahrzeug in der Nähe abholen bzw. zurückgeben können.


Lesen Sie auch das Interview mit Alexander Sixt: "Die Sixt-Flotten sollen ineinander atmen"


Viele Händler sind allerdings mit den Vertragsbedingungen offenbar nicht einverstanden. So berichtet die "Automobilwoche", dass die Marge, die den Betrieben für den Auslieferungs- und Rücknahmeprozess bleibe, "viel zu gering" sei.

© manager magazin 2019
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung