Mittwoch, 13. November 2019

Autozulieferer Schaeffler senkt Prognose nach Gewinneinbruch

Schaeffler-CEO Klaus Rosenfeld muss die Prognose senken - auch weil einzelne Großkunden offenbar deutlich weniger nachfragen
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Schaeffler-CEO Klaus Rosenfeld muss die Prognose senken - auch weil einzelne Großkunden offenbar deutlich weniger nachfragen

Der Auto- und Industriezulieferer Schaeffler korrigiert seine Erwartungen für das laufende Jahr nach einem Gewinneinbruch im zweiten Quartal nach unten. Angesichts der Schwäche der globalen Automobilproduktion senke der SDax-Konzern die Prognose für den Umsatz und den Gewinn, teilte Schaeffler Börsen-Chart zeigen am Montagabend nach Börsenschluss in Herzogenaurach mit. Als Grund wurde auch ein "Nachfragerückgang von einzelnen Großkunden" genannt.

Das Unternehmen rechnet für die globale Automobilproduktion nunmehr mit einem Rückgang von 4 Prozent. Am 19. Februar war man noch von einem Rückgang um 1 Prozent ausgegangen. "Das Umfeld ist für den Rest des Jahres weiterhin mit hohen Risiken behaftet", sagte Vorstandschef Klaus Rosenfeld.

Umsatz und Ergebnis im zweiten Quartal empfindlich gefallen

Im zweiten Quartal erwirtschaftete Schaeffler auf Basis vorläufiger Zahlen einen Umsatz in Höhe von rund 3,60 Milliarden Euro. Im Vorjahreszeitraum hatte er noch bei 3,64 Milliarden Euro gelegen. Währungsbereinigt ging der Umsatz im zweiten Quartal um 2,0 Prozent zurück. Das Betriebsergebnis vor Steuern (Ebit) fiel von 382 Millionen Euro im Vorjahr auf 253 Millionen Euro.

Für 2019 erwartet Schaeffler nun ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von minus 1 bis plus 1 Prozent nach zuvor plus 1 bis plus 3 Prozent. Die Marge auf den Betriebsgewinn (Ebit) vor Sondereffekten dürfte nur noch in Höhe von plus 7 bis plus 8 Prozent liegen, zuvor hatte Schaeffler mit 8 bis 9 Prozent plus gerechnet. Die Marge gibt an, wie viel vom Umsatz als operativer Gewinn übrig bleibt.

rei/dpa

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