Samstag, 7. Dezember 2019

Vorzugsaktien gekauft US-Finanzinvestor steigt bei Schaeffler ein

Mitarbeiterin im Schaeffler-Werk in Herzogenaurach (Bayern): BDT übernimmt 25 Prozent der Vorzugsaktien von Schaeffler
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Mitarbeiterin im Schaeffler-Werk in Herzogenaurach (Bayern): BDT übernimmt 25 Prozent der Vorzugsaktien von Schaeffler

Der von der Autokrise gebeutelte Zulieferer Schaeffler Börsen-Chart zeigen hat künftig einen US-Finanzinvestor mit an Bord. Die Investmentfirma BDT Capital Partners übernehme rund 25 Prozent der ausstehenden Vorzugsaktien von Schaeffler, wie das SDax -Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Die in Chicago ansässige Handelsbank investiert vor allem in Familienunternehmen.

Die an der Börse notierten stimmlosen Vorzugsaktien machen allerdings nur rund ein Viertel des gesamten Aktienkapitals aus. Der Rest, also die stimmberechtigten Stammaktionen, liegt in den Händen der Schaeffler-Familie. Mit dem 25-Prozent-Anteil an den Vorzügen hält BDT nun 6,25 Prozent des Kapitals, aber keinen einzigen Stimmrechtsanteil.

Die Aktien büßten am Mittwoch anfängliche Gewinne ein und notierten zuletzt mehr als 1 Prozent im Minus. Dafür waren Händlern zufolge aber eher schlechte Branchennachrichten des Konkurrenten Leoni verantwortlich als der Einstieg des Investmentfirma.


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In den vergangenen zwei Wochen war der Kurs der Schaeffler-Aktie immer weiter gestiegen. Der unter der mauen Autokonjunktur leidende Konzern hatte kürzlich seine Quartalszahlen vorgelegt und dabei etwas besser abgeschnitten, als es der Markt erwartet hatte.

mg/dpa-afx

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