Dienstag, 22. Oktober 2019

Absatz in USA und China wächst deutlich Chinesen reißen sich um Porsche

Porsche für Genießer: Reiche Chinesen schätzen die SUV der VW-Tochter, für andere ist es nicht mehr als ein Tisch-Ersatz zum Lunch

Der Sportwagenbauer Porsche hat dank guter Geschäfte in China und den USA in den ersten neun Monaten mehr Autos verkauft. Weltweit steigerte die Volkswagen-Tochter die Auslieferungen im Jahresvergleich um 3 Prozent auf 202.318 Fahrzeuge, teilte der Autobauer am Mittwoch in Stuttgart auf seiner Internetseite mit.

Damit legte Porsche gegenüber dem Stand von Ende Juni noch etwas zu, als das Plus 2,2 Prozent betragen hatte. Dabei war Porsche wegen der Probleme rund um das vorigen Herbst eingeführte Abgas- und Verbrauchstestverfahren WLTP schwach ins Jahr gestartet.

Absatz in China steigt um 14 Prozent, in Europa fällt er um 9 Prozent

Doch mit einem guten Abschneiden in den USA und in China konnte das Unternehmen von Januar bis September die Rückgänge in Europa wettmachen. Besonders gefragt waren den Angaben zufolge die SUV-Modelle Cayenne und Macan.

Den weiteren Angaben von Porsche zufolge, kletterte der Absatz allein in China in den ersten neun Monaten um 14 Prozent auf 64.237 Fahrzeuge. In Europa rutschten die Verkäufe um 9 Prozent auf 60.764 Einheiten ab, davon entfielen 22.705 Autos auf Deutschland (-8 Prozent). In den USA wiederum kletterten die Verkäufe in den ersten neun Monaten um 6 Prozent auf 45.062 Wagen.

In unserem Podcast erfahren Sie mehr über die Situation der deutschen Autobauer auf dem chinesischen Markt:

rei / dpa

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