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Feuergefahr bei 911 GT3 Porsche stoppt Auslieferung nach Bränden

Nach Bränden an Fahrzeugen der Modellreihe 911 GT3 stoppt Porsche die Auslieferung. "Wenn ein Besitzer aus Sicherheitsgründen sein Fahrzeug stehenlassen möchte, können wir das verstehen", sagt ein Porsche-Sprecher. Ein Rückruf ist nicht ausgeschlossen.

Stuttgart/Hamburg - Weil in der Schweiz und in Italien zwei Exemplare des neuen Porsche 911 GT3 (Generation 991) ausgebrannt sind, hat der Stuttgarter Autobauer die Auslieferung gestoppt. "Auch ein Rückruf des Modells ist nicht ausgeschlossen", sagte Sprecher Thomas Hagg. Porsche suche nach der Ursache. "Es ist gegebenenfalls ein Schaden an bestimmten Chargen", so Hagg.

Porsche  hat in diesem Jahr bisher 322 Autos vom neuen Modell des 911 GT3 verkauft, das seit August 2013 in Deutschland auf dem Markt ist.

Der erste Brand ereignete sich nach Porsche-Angaben am 5. Februar in der Schweiz. Wie "Autobild " berichtet, waren dem Fahrer auf der Autobahn Richtung St. Gallen Geräusche im Motorraum aufgefallen. Kurz danach sei Rauch aufgestiegen, der Porsche brannte aus. Vergangene Woche fing in Süditalien ein Porsche 911 GT3 Feuer, ebenfalls nach Motorproblemen.

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Porsche-Techniker seien jeweils an die Unfallorte geeilt, um die Schäden unter die Lupe zu nehmen. Die beiden Fahrzeuge seien in die Porsche-Zentrale transportiert worden. Wie "Autobild" weiter berichtet, sollen die internen Untersuchungen bis zum 23. Februar abgeschlossen sein.

Eine offizielle Handlungsanweisung an Porsche-Besitzer gebe es demnach nicht. "Wenn ein Besitzer eines 911 GT3 nun aus Sicherheitsgründen sein Fahrzeug stehenlassen möchte, können wir das natürlich verstehen - wir gehen aber nicht so weit, dass wir davon abraten, die Fahrzeuge zu benutzen", sagte Hagg der Zeitung.

ts mit dpa
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