Mittwoch, 18. September 2019

Nachfrage sinkt auch in Deutschland Immer weniger PKW-Neuzulassungen in EU

EU-weit sinkt das Interesse an Neuwagen

Auf dem europäischen Automarkt ist die Nachfrage im vergangenen Monat zum achten Mal hintereinander gefallen. Mit einem Minus von 0,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum war der Abschlag allerdings überschaubar. Insgesamt wurden im April gut 1,3 Millionen Fahrzeuge verkauft, wie der Branchenverband Acea am Freitag in Brüssel mitteilte. Im Vormonat war das Minus mit 3,9 Prozent viel deutlicher gewesen.

Besonders stark schmolz das Interesse im April im Vereinigten Königreich mit minus 4,1 Prozent. In Deutschland lag der Rückgang bei 1,1 Prozent. In Frankreich (+0,4 Prozent), Italien (+1,5 Prozent) und Spanien (+2,6 Prozent) legten die Neuzulassungen hingegen zu.

Mit Blick auf die Autohersteller verzeichnete der Volkswagen-Konzern Börsen-Chart zeigen im April einen Absatzschwund von 3,7 Prozent. Dabei schnitten die Marken VW (-7,2 Prozent) und Audi Börsen-Chart zeigen (-5,4 Prozent) noch schlechter ab. Skoda (+1,4%), Seat (+2,9 Prozent) und Porsche Börsen-Chart zeigen (+4,5 Prozent) legten hingegen sogar zu.

Der BMW-Konzern Börsen-Chart zeigen steigerte dank eines Anstiegs von 12,6 Prozent bei der Marke BMW die Neuzulassungen insgesamt um 7,7 Prozent. Bei Daimler Börsen-Chart zeigen ergaben ein Plus bei der Kleinwagenmarke Smart von mehr als einem Fünftel und ein Anstieg bei der Marke Mercedes von 3,6 Prozent insgesamt eine Steigerung von 5,4 Prozent.

Der zum französischen Fahrzeugbauer PSA Börsen-Chart zeigen gehörende Automobilkonzern Opel verzeichnete hingegen zusammen mit der britischen Vauxhall ein Minus von 3,4 Prozent. Dank eines deutlichen Anstiegs bei der Marke Citroën konnten die Franzosen dennoch ein kleines Plus über die Ziellinie retten.

dpa/akn

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