Neuverhandlung der Verträge Opel kündigt sämtlichen Händlern in Europa

Opel: 1600 Verträge mit Händlern werden gekündigt - und der Großteil neu verhandelt

Opel: 1600 Verträge mit Händlern werden gekündigt - und der Großteil neu verhandelt

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Der in der Sanierung steckende Autobauer Opel hat sämtlichen europäischen Händlern die Verträge gekündigt. Ziel seien neue Vereinbarungen, mit denen Leistung und Profitabilität des Handels gesteigert werden könnten, sagte am Dienstag ein Unternehmenssprecher in Rüsselsheim.

In Europa werden demnach rund 1600 Verträge gekündigt, auf Deutschland entfallen davon 385.

Nur zwölf dieser Betriebe solle kein neues Angebot gemacht werden, kündigte Deutschlandchef Jürgen Keller in einem Interview mit dem Fachblatt "Autohaus" an. Von einer Ausdünnung des Vertriebsnetzes könne deshalb keine Rede sein. Die neuen Verträge sollen jetzt verhandelt werden und Keller zufolge Anfang 2020 in Kraft treten.

Zur Zukunft von Opel gab es am Montag ein Krisentreffen in Berlin. PSA-Chef Tavares war der Einladung der Bundesminister Peter Altmaier und Hubertus Heil, an dem Treffen teilzunehmen, nicht gefolgt.

la/dpa
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